Ein eisiger Mittwochmorgen im Jänner, mit Nebelfetzen bei minus 13 Grad C, liess noch kaum erahnen, wie wunderbar dieser Tag würde.. Eigentlich war der Schneeschuhtag ein kleines Experiment, ob das wohl bei den Wanderern gut ankäme..darum waren Martha und ich ganz platt, als da plötzlich 16 Schneeschuhbegeisterte aus dem ganzen Land da standen.

Wir beschlossen wegen der Kälte schon vom Bürserberg wegzugehen. Ziel war die Umrundung des Murbruchs, um dann, nach einer tollen Einkehr im Fuchsbau, auf der anderen Seite wieder ins Tal zu wandern. Steil ging’s bergauf, auf Pulverschneelichtungen, durch dichten Wald mit nicht ganz einfachen “Schlüsselstellen”. Alles wurde gemeistert und der Sonnenschein nach 1/2 Stunde Aufstieg belohnte uns für die anfängliche Kälte. Martha und Wilma erklärten Entstehung und Entwicklung dieses riesigen Murbruchs. Der atemberaubende Rundblick , auch auf das eisige Nebelmeer im Tal,begeisterte alle Teilnehmer. Im Fuchsbau genossen wir dann kühles Bier und Radler an der Sonne. Jetzt stand uns noch der Abstieg bevor. Im tiefen, pulvrigen Schnee kam dann doch bei einigen die Erfahrung, dass Schneeschuhwandern ganz schön anstrengend sein kann. Glücklich und ohne gröbere Probleme kamen alle wieder am Ausgangspunkt an.

Danke den Wanderführerinnen Martha und Wilma
Danke Campi, für die Unterstützung