Schönstes Wetter, eine traumhafte Gegend und gutgelaunte Wanderer, das waren die Zutaten für die tolle Bergwanderung im Lechquellengebiet am 7. August 2017.

Mit dem ersten blauen Dorfbus ging es um 9.11 Uhr von Lech zum Formarinsee und dann gleich bei der Formarinalpe begann die Wanderung über Almweiden hinauf zum Steinernen Meer auf 2.100 m. Die ersten Vorboten der vielen Versteinerungen von Korallen, Muscheln und Ammoniten konnten betrachtet oder zumindest erahnt werden.

Bei der Überquerung des vielfach durchlöcherten und zerklüfteten Felskörpers wurde in eindrucksvoller Weise sichtbar, was die Natur im Laufe von Millionen Jahren in der Lage ist, aus dem harten Stein zu gestalten. Trittsicherheit und konzentriertes Gehen waren gefragt.

Die weitere Wanderroute – vorbei am Berg Formaletsch – führte jetzt bergab Richtung Freiburger Hütte. Zuvor öffnete sich noch ein wunderbarer Blick hinab zum blau schimmernden Formarinsee mit der Roten Wand im Hintergrund.

Nicht zu Unrecht wurde ja diese Gegend 2015 zum schönsten Platz Österreichs gewählt.

Gut gelaunt, aber durstig und hungrig trafen wir auf der Freiburger Hütte (1918m) ein, wo es die verdiente Mittagspause mit guter Verpflegung gab.

Um rechtzeitig wieder den blauen Bus um 15.53 Uhr nach Lech zu erreichen, wurde dann die letzte Etappe in Angriff genommen.

Die gesamte Wanderzeit ohne Pausen betrug ca. 3,5 Stunden.

Die erste „leicht alpine“ Bergwanderung des Seniorenbundes ist bei allen TeilnehmernInnen gut angekommen. Ein Dankeschön an Wanderführer Werner Schmid für die Organisation.

Bilder von der Bergwanderung: