So lautete der Titel eines Informationsnachmittages über die neue ELGA – Elektronische Gesundheitsakte, die vom Gesundheitsministerium schrittweise eingeführt wird. Zahlreiche BesucherInnen folgten der Einladung und zeigten großes Interesse an den Ausführungen von Frau Corinna Solic von der ELGA-Ombudsstelle bei der Patientenanwaltschaft Feldkirch.

Sie erläuterte in ihrem Vortrag, welche unserer Gesundheitsdaten und Medikamentenverschreibungen von Krankenhäusern, Kassenärzten und Apotheken gespeichert werden und wer darauf Zugriff hat und wer nicht. Sie erläuterte, dass die Erfassung generell vorgesehen ist, dass aber jede und jeder selbst entscheiden kann, was er oder sie gespeichert haben möchte und was nicht. Und auch, wie man sich teilweise oder ganz abmelden kann. Bei der anschließenden, ausgiebigen Diskussion wurden dann Vor- und Nachteile des neuen Systems anhand von Fallbeispielen erläutert.

Dankenswerter Weise war auch Patientenanwalt Mag. Alexander Wolf bei der Veranstaltung und konnte die ZuhörerInnen dahingehend informieren, dass beim neuen System allerhöchste Sicherheitsstandards gegen Missbrauch eingebaut wurden und Krankenkassen, Privatversicherungen oder Arbeitgeber keinesfalls Einblick haben oder bekommen. Als Vorteil des Systems dürfte sich erweisen, dass bei Unfällen/Notfällen sekundenschnell alle verfügbaren Daten über den zu Behandelnden einsehbar sind und damit eine rasche und richtige Behandlung möglich ist. Vorausgesetzt, man hat sich nicht vom System abgemeldet.

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