03.09.2025 – Wanderung zur Kellaspitze
Mittwoch, der 3.9.2025 versprach ein traumhafter Wandertag zu werden, da es am Dienstag noch geregnet hat und am Donnerstag bereits wieder die nächsten Regenfälle angekündigt wurden.
Um dieses Sonnenfester auszunützen trafen sich 16 Wanderfreunde am Kirchplatz Höchst um eine etwas andere Wanderung auszuprobieren.
Schon auf der Hinfahrt über Raggal konnte man unser heutiges Ziel von Ferne sehen und auch erahnen das dies etwas besonderes sein wird.
Am Parkplatz in Marul angekommen, die Parkgebühr bezahlt, die Wanderschuhe angezogen, Rucksack umgeschnallt ging es den Berghang hinauf zur Alpe Stafelfeder und bis zum Fuße der Kellaspitze. Die Erwartung und Spannung wurde immer größer als es hieß Wanderstöcke liegen zu lassen, Handschuhe anziehen und hinein in eine felsige Welt. Der Anstieg wurde durch die angebrachten Aufstiegshilfen zwar erleichtert aber doch musste jeder eigenständig den Berg erzwingen hinauf bis zum Gipfelkreuz. Alle erreichten mit Bravour das Ziel und man war sichtlich stolz, dies erreicht zu haben. Eine ausgiebige Rast und ein herrlicher Rundumblick lies alle zuvor entstandenen Mühen vergessen. Bei diesem Erlebnis befindet man sich so ziemlich genau im Mittelpunkt von Vorarlberg. Der gesamte Rätikon, die Silvretta, der Verwall, das Große Walsertal, das obere Rheintal sowie die Schweizer Bergwelt konnten bewundert werden. Auch einige Alpen lagen uns zu Füßen, wie die Alpe Laguz , Alpe Steris, Alpe Patnom usw.
Aber alles schöne hat auch einmal ein Ende und so nahte auch schon wieder der Abstieg. Leicht fing es an zu tröpfeln aber wir konnten den Fels hinter uns lassen, bevor es nass wurde.
Der Rückweg verlief kurzweilig, konnte man sich doch über wunderschön blühende Herbstzeitlose und Almweiden erfreuen. Der Kirchturm von Marul schon im Blick wusste man es ist nicht mehr weit zu unseren PKW´S.
Eine angenehme Fahrt nach Höchst, ein wunderbares kühles Getränk und vorzügliches Essen in der „Alten Schule“ rundeten einen wunderschönen Wandertag im Großen Walsertal ab.
Leipold Manfred