1.10.2025 – Wanderung Alpkopf, Salzbodenkopf
Bei mehr als einer zweifelhaften Witterung machten sich 14 wanderfreudige Mitglieder auf in Richtung Ebnit um den 1788 Meter hohen Alpkopf zu besteigen.
Schon bei der Ankunft am Parkplatz der Unterfluhalpe war die Sicht durch Nebel eingeschränkt, aber lt. Wetterbericht sollte sich dieser sich noch im Laufe des Vormittags lichten und wir durch eine herrliche Rundumsicht belohnt werden. Vorbei an der Talstation der Materialseilbahn der Altenhofalpe ging es bergwärts in Richtung Hoher Freschen und Alpkopf. Die Temperatur recht angenehm zum Gehen erreichten alle nach einer Stunde Gehzeit das Fluhlöche. Zwischendurch hin und wieder ein kräftiger Lichtblick Richtung Tal und die umliegende Bergwelt. Der Anstieg zum Alpkopf war vielversprechend. Eine wunderschöne Alplandschaft war die Belohnung für diesen Wandertag. Aber leider, die Freude weilte nur kurz und es zog wieder zu. Nach einer kurzen Rast ging es dem nächsten Ziel entgegen und zwar den Salzbodenkopf. Zwischendurch freie Sicht auf den Hohen Freschen, die Mörzelspitze, das Mellental und die umliegenden Almen. Eine längere Rast wäre vorgesehen gewesen bei einem der nächsten Aussichtspunkte. Aber leider zog es immer mehr zu und es begann zu regnen und zu graupeln. Gut eingeparkt in Regenutensilien schmeckte ein kühles Getränk, wie Bier und Schnaps trotzdem. Auch diese Rast dauerte nur kurz, den es war eher ungemütlich auf den Boden zu sitzen und zuzusehen, wie der Boden immer weisser wurde durch Graupeln. Die Aussage von unserem Wanderführer Manfred,
„Wenn wir beim Auto sind, haben wir einen strahlend blauen Himmel“, motivierte alle, auf dem schnellsten Weg wieder zur Unterfluhalpe zu kommen. Je weiter wir uns dem Auto näherten umso mehr blaue Flecken am Himmel waren zu sehen und die Sonne trocknete unsere nassen Regenutensilien.
Die Fahrt zurück ins Rheindelta, über die sehr schlechte und beschädigte Sattelstrasse, wurde bestens gemeistert und man traf sich in der Alten Schule in Höchst zu einem vorzüglich guten Essen mit kühlen Getränken. Gespräche über den vergangenen Wandertag, mit Sonne, Nebel, Bewölkung, Graupelschauer, dreckigen Schuhen und Kleidung, Wind und kühle Temperaturen beendeten diesen Wandertag bevor sich die letzten 3 übrig gebliebenen Wanderer auf den Nachhauseweg machten.
Manfred Leipold
