15.10.2025 Wanderung Gerenfalben Laternsertal
Die Angst, nur auf einer Höhe von mehr als 1500 hm Sonnenstrahlen zu erhaschen, erwies sich als völlig unbegründet. Ein schönerer blauer Himmel mit strahlendem Sonnenschein in allen Höhen war fast nicht möglich. Mittels Fahrgemeinschaft ging es nach Bad Laterns. Die Lufttemperatur war um 9.00 Uhr morgens noch etwas frisch, als es nach der Adjustierung zur Wanderung alsbald los der Furkastrasse entlang bis zum ersten Holzplatz ging. Entlang des Garnitzabaches über einen Trampelpfad hinauf bis zur Forststrasse und weiter zur Gavisalpe. Auch ein historischer Säumerstein aus dem Jahr 1890 mit vielen Inschriften auf den Weg dorthin konnte bewundert werden. Das Bergpanorama lies wirklich nichts zu wünschen übrig. Eine Fernsicht wie im Bilderbuch. Sogar der Tödi in den Glarner Alpen konnte bewundert werden. Dieser Berg mit einer Höhe von 3614 m ist der höchste Gipfel in dieser Region und bildet die Grenze der Schweizer Kantone Glarus und Graubünden.
Am Gipfelkreuz des Gerenfalben machte man sich sofort über die mitgebrachten Köstlichkeiten im Rucksack her. Eine wohltuende Stärkung mit Obst, Gemüse, Brot, Käse, Wurst und etwas Zirbengeist erleichterten den nahenden Abstieg ungemein. Die letzten Sonnenstrahlen am Gipfel eingefangen ging es hinunter zur Neugerachalpe und weiter über einen etwas steileren Abstieg nach Bad Laterns. Das „Bädle“ in Sicht freute man sich dort schon auf den Einkehrschwung in der Alten Schule in Höchst bei einem feinen Essen und kühlen Getränken.
Ein Danke an das Team der „Alten Schule“. Eine etwas rötere Farbe im Gesicht, lies darauf schließen das man den ganzen Tag in der Sonne unterwegs war bevor man den Heimweg bei Dunst in Höchst antrat.
Leipold Manfred
