19.03.2025 – Wanderung Schlins / Düns
Besser konnte uns der Wettergott nicht gnädig sein, als am Josefitag, den 19.3.2025, wo sich 20 fröhlich und gut gelaunte 50plus Wanderer am Kirchplatz in Höchst trafen um mittels Fahrgemeinschaft nach Schlins im Walgau zu gelangen. Der Parkplatz bei der Gemeinde Schlins war der Ausgangspunkt dieser sehr schönen, historischen und sogar mit einer kleinen „Höchst“bezug bevorstehenden Wanderung. Eine Baustelle ins Schlins musste erst bezwungen werden, bevor es über die Parzelle Rönsberg Richtung Röns ging. An der Kirche vorbei über Wiesen und Feldwege hinein in den Wald. Der Ausblick über die Schweizer Bergwelt, den Rätikon und den gesamten Walgau war grandios. Die Täler bereits grün und die Berggipfel alle noch im tiefen Winterschlaf. Der Forstweg verlief sehr gemütlich bis zu der Abzweigung „Kalkofenweg“. Hier begann auch unsere historische Wanderung. Als erste Sensation konnte ein Stein besichtigt werden, der lt. Beschreibung aus der Eiszeit mit der Seitenmoräne des Illgletschers aus der Silvretta hierher an den Breitenbach transportiert wurde. Ein paar Gehminuten weiter war bereits ein historischer Kalkofen zu sehen und zu bestaunen. Aus der Dokumentation konnte man entnehmen, dass zu Beginn den 20 Jahrhunderts an diesem historischen Ofen Kalk aus den umliegenden Kalkstein gebrannt wurde. Als dritte Sensation war der „Geißstein“ zu bewundern. Den jungen Geißhirten war es um 1920 bereits schon langweilig und so versuchten sie aus der Langeweile heraus Ihre Namen bzw. Initialen in den Felsblock zu meißeln.
Gegen Mittag meldete sich dann bei den meisten der Magen. Der Weg in das Dorfgasthaus Düns war nicht mehr weit und so waren auch die letzten Schritte gut bewältigbar. Dort angekommen wurden wir freundlich empfangen und auf die reservierten Plätze verwiesen. Die Sonne begleitete uns bis ins Dorfhaus, sodass sogar die Rollläden heruntergelassen werden mussten. Die Getränke sowie ein vorzügliches Essen wurde uns auf dem schnellsten Weg serviert. Bald trat eine fast vollkommene Stille ein. Es hat sichtlich allen Gemundet.
Ein herzliches Dankeschön an die Belegschaft und sogar der Bürgermeister der Gemeinde Düns stattete uns einen Besuch ab.
Nach dem Aufbruch war es nicht mehr weit über den Sportplatz zu unserem vierten Highlight. Hier konnte man einen Weinberg, der von einem bereits Verstorbenen Höchster betrieben wurde, bewundern. Ein kleines „Schnäpsle“ aus der Birne „Gute Luise“ durfte nicht fehlen.
Der Tag verging im Flug, Schnell waren wir wieder in Schlins, hinein ins Auto und auf nach Höchst.
Ein Abschluss-Bier, tolle Gespräche und bereits Ausblicke für die nächsten Wanderungen wurden in der Alten Schule in Höchst zum Besten gegeben. So endete ein sehr informativer Wandertag.
Manfred Leipold
