19.08.2026 – Wanderung über das Rote Furka Joch zum Formarinsee
Am Mittwoch, dem 19. August, war uns 18 wanderfreudigen 50pluslern der Ortsgruppe Höchst der wohl schönste Tag der Woche beschieden. Rund sechs Stunden reine Gehzeit und knapp 1.000 Höhenmeter lagen vor uns. Mit Fahrgemeinschaften ging es durch das Rheintal und den Walgau nach Marul und von dort mit dem Wanderbus zur Alpe Laguz. Nach einem kurzen Kleiderwechsel starteten wir bei herrlichem Wetter in Richtung Rote Wand. Bei der Jagdhütte stand die Entscheidung an: direkter Weg zur Freiburger Hütte oder über das Rote Furka Joch? Eine Stimme war für das Joch, 17 enthielten sich – und so ging es gemeinsam zwischen Roter Wand und Roter Furka durch die Mulde hinauf zum Joch. Auf dem Weg begleiteten uns die Warnrufe zahlreicher Murmeltiere. Angenehme Temperaturen und eine leichte Brise erleichterten den Aufstieg. Oben angekommen, gönnten wir uns eine kurze Pause und genossen die herrliche 360-Grad-Rundumsicht. Der Rückblick ins Tal und das Gefühl, die Herausforderung geschafft zu haben, zauberten jedem ein Lächeln ins Gesicht. Der Abstieg über Geröll und Steine führte vorbei an Weidevieh und fast ausgetrockneten Wassertümpeln. Immer wieder konnten wir die Freiburger Hütte und den Formarinsee sehen. Auf einer Anhöhe hielten wir unter strahlend blauem Himmel unsere Mittagspause und stärkten uns mit den Köstlichkeiten aus unseren Rucksäcken. Da der Formarinsee sehr wenig Wasser führte, entschied sich die Gruppe, auf den weiteren Weg zum See und zur Freiburger Hütte zu verzichten und stattdessen den kürzeren Weg zurück zur Alpe Laguz zu nehmen. Vorbei an Schwarzer Furka, Lusgrind und Roter Furka sowie zahlreichen Weidetieren ging es zurück. Auf der Terrasse der Alpe Laguz fanden wir einen schattigen Platz. Bei kühlen Getränken waren die kleinen Wehwehchen schnell vergessen. Natürlich durfte auch der Kauf von Alpkäse nicht fehlen. Anschließend brachte uns der Wanderbus zurück nach Marul. Zum gemütlichen Abschluss traf sich ein Teil der Gruppe noch in der „Alten Schule“ in Höchst. Bei gutem Essen, Trinken und angeregten Gesprächen ließen wir diesen wunderschönen Wandertag gemeinsam ausklingen.
Manfred Leipold
