29.04.2026 – Wanderung nach St.Gerold im Großen Walsertal
Die Propstei St. Gerold bekannt für Konzerte, Seminare, Fortbildungen und spirituelle Veranstaltungen war für 27 wanderfreudige 50plus ler Grund genug um an dieser Veranstaltung teilzunehmen.
Mit Fahrgemeinschaft ging es zum Parkplatz Wucher Helikopter nach Ludesch in den Walgau. Die Wettervorhersage war etwas besser, als es schlussendlich dann gekommen ist. Beim Start der Wanderung leichter Regen und tiefhängende Wolken, die einen Blick in die umliegende Bergwelt nicht zuließen. Zum Glück war am Anfang ein etwas längerer Forstweg durch den Wald zu bewältigen, sodass der Ausblick und der Regenmantel keine Rolle spielten. Ein steiler kurzer Anstieg, etwas rutschig durch den Regen, erreichte man den Sportplatz von St. Gerold. Weiter durch das Hölltobel erreichten wir die Propstei St. Gerold. Im bereits reservierten Gerold´s Hus fand jeder bald einen Platz und war froh, im trockenen das Mittagsmenü einnehmen zu können. Am Anfang etwas Verwirrung durch die nicht korrekte Bestellung der Menüs löste sich schlussendlich alles in Wohlgefallen auf und jeder kam auf seine Rechnung. Gott sei Dank hörte auch der Regen in der Zwischenzeit auf und so konnten wir nach einer Besichtigung des Klostergartens, des Friedhofes und der Klosterkirche wieder den Heimweg antreten. Jetzt erst öffnete sich der Blick in die umliegende Bergwelt, das Rheintal und der Walgau. Das Hölltobel wurde alsbald hinter uns gelassen und der Sportplatz wieder erreicht. Nach dem guten Essen in der Propstei hatten alle ein wenig Magenbeschwerden. Was hilft da wohl am Besten? Etwas hochprozentiges in Form eines Obstlers. Auch Bananen als Dessert hatten gerade noch Platz im Magen bevor es ins nächste Tobel ging um nach Thüringerberg zu gelangen. Vorbei an alten Bauernhäusern, herrlich blühenden Wiesen und jeder Menge Tiere wie Kühe, Schafe, Alpakas, Ziegen auf Dächer, Hunde, Katzen usw. erreichten wir die Ruine Blumenegg. Nur noch ein kleiner kurzer Abstieg war zu bewältigen, bevor wir unseren fahrbaren Untersatz erreichten. Der Regen war kein Thema mehr, die verdreckten Wanderschuhe ausgezogen und schon ging es über die Autobahn Richtung Rheindelta.
Ein Abschlussgetränk in der Alten Schule in Höchst durfte nicht fehlen, bevor ein erlebnisreicher und interessanter Tag zu Ende ging.
Leipold Manfred
