Betriebsbesichtgung Willy Hermann

Der Stofferzeuger Willy Hermann in Hard wird bereits in der 4. Generation als Familienbetrieb geführt.

Neben dem Standort in Hard mit 110 Mitarbeitern gibt es einen weiteren Standort in der Nähe von Chemnitz mit ebenfalls etwa 110 Mitarbeitern.

Nach einer hochinteressanten Einführung zum Thema Wirken und Stricken und vielen technischen Details durch Hannes Hermann, der für die Produktion verantwortlich zeichnet, ging es zu einem spannenden Rundgang durch den Betrieb, bei der wir die verschiedenen Maschinen bei der Arbeit beobachten durften. Das Musterzimmer, das aktuelle Sortiment, der Versand und schließlich die Qualitätskontrolle waren weitere Stationen unserer Führung.

Rundstricken, Wirken und die Erzeugung von Seamless-Teilen sind die wesentlichen Produktionselemente. In Hard stehen dafür 230 Maschinen zur Verfügung, die für die großen Wäscheerzeuger, wie Triumpf oder Sloggi, aber auch für den heute immer bedeutender werdenden asiatischen Markt, vor allem China, die Stoffe produzieren. Mit der Eigenmarke Superfine werden die weltweit feinsten Hightech-Stoffe erzeugt.

Neben den Stoffen für die Wäscheerzeugung gibt es auch ein nicht unbedeutendes Marktsegment für die technischen Stoffe, z.B. für Lautsprecher, Handyhüllen und ähnliches. Nicht weniger als 12 Mio. Laufmeter Stoff verlassen jährlich das Werk in Hard. Damit lassen sich etwa 100 Millionen Wäscheteile herstellen.

Alle waren am Ende begeistert, wieder einen innovativen, weltweit agierender Betrieb mit hohem Know-how kennengelernt zu haben. (ad)