Betriebsbesichtigung Lustenauer Senf

Am 15. Februar 2019 führte uns der Betriebsbesuch nach Lustenau zu der Firma Senf Bösch GmbH. Gut bekannt als der Luschnouar Senf.

Ob Gründer Richard Bösch wohl davon geträumt hat, dass einmal Enkel und Urenkel seine Vision leben? Sicher ist, die aktuellen Senfmischungen sind weder konserviert noch gefärbt und überzeugen als reine Naturprodukte immer neue Kunden. Das über 100 Jahre gewachsene Vertrauen in die Marke Lustenauer Senf ist für die seit 2012 an der Spitze stehenden Firmenchefs Ansporn und Herausforderung zugleich.  Die große Senfmüllertradition ihrer Familien tragen Felix und Stefan Bösch mit gelassenem Humor: „Wir geben gern unseren Senf dazu…“

Felix und Georg Bösch führten uns durch den traditionellen Familienbetrieb und erklärten uns den Ablauf der Herstellung des bekannten Senfes.

Nach der genauen Erklärung der Abfüllmaschine für die Tuben ging es in Richtung Obergeschoss wo uns schon beim Treppensteigen verschiedene Düfte wie Nelken, Muskatnuss und verschiedenes mehr entgegenkam. Auch standen verschiedene Flaschen wie Subira, Whiskey und verschiedene Weinflaschen in den Regalen, die unsere Aufmerksamkeit erregten. Alles sind laut Felix und Georg Zutaten für die verschiedenen Senfsorten.

Die Senfkörner werden vorwiegend aus Kanada sowie der Ukraine bezogen. Nach der Herstellung des Senfs wird dieser sogar bis nach Singapur geliefert.

Als die Führung beendet war, konnten wir die verschiedenen Sorten genüsslich probieren. Und manch eine/einer deckte sich mit einem kleinen Vorrat an Lustenauer Senf ein.

Abschließend führte uns unser Weg nach Hard in den Sternen wo der kleine Hunger gestillt wurde. Nach der Stärkung ging unser Ausflug wieder zurück nach Feldkirch. (ek)

Fotos: Franz Huber