Brand – Schattenlaganthütte – Brand

Brand – Schattenlaganthütte – Brand

Am Donnerstag, 05.03.2026 fuhren wir mit dem Zug RJX865 um 09.17 Uhr von Feldkirch nach Bludenz Bahnhof An: 09:28 Uhr Bludenz Bahnhof Ab: 09:35 Uhr Landbus 580 (Richtung Brand)

Brand Palüdbahn Talstation An: 10:08 Uhr. Winterwanderung von der Talstation Palüdbahn (1.061 m) zur Schattenlaganthütte (1.483 m). Schon kurz nach der Herz-Jesu-Kapelle (1,062 m) zogen wir auf dem schneebedeckten Winterwanderweg unsere „Isele“ auf die Winterwanderschuhe. Bei schönstem Wetter wanderten wir auf dem teilweise etwas eisigen Winterpfad zum „Adam`s Maisäß (1.160 m)“ und beim Kesselfall machten wir einen kurzen Fotostopp. Eine kurze Pause, um auch die wunderbare Bergwelt mit ihren Bergspitzen zu betrachten wie: Seekopf (2.699 m), Zirmenkopf (2.806 m), Wildberg (2.788 m) und Mottakopf (2.160 m), Besonders Gisela war von dem mächtigen Felsmassiv des Wildberges (2.788 m) fasziniert. Beim Wanderwegweiser „Alter Stafel 1260 m, VWW 12.013“ wanderten wir auf dem schneebedeckten Schattenlagantweg weiter hinauf bis zur „Kreuzung Straße Wanderweg, VWW 12.100W“ in der Nähe der Unteren Schattenlagantalpe (1.340 m). Nun wanderten wir auf der mit Schnee gut präparierten Lünersee-Straße auch Schattenlagant-Straße genannt aufwärts zum Wegweiser „Schattenlagantweg oberhalb Geissköpfle, Einmündung in Str., VWW 12.098“. Besonders eine gute Sicht hatten wir zur der, in der Sonne liegenden, Unteren Sonnenlagantalpe (1.342 m), zu den Bergspitzen Nördl. Schafgafall (2.393 m) und Südl. Schafgafall (2.424 m) und zur gewaltigen Staumauer (1.975 m) des Lünersees. Ein Stückchen weiter aufwärts erreichten wir die Schattenlaganthütte (1.483 m), wo wir zum Mittagessen einkehrten. Es wurde uns recht zügig ein schmackhaftes Essen serviert. Unsere Mitwanderin Barbara spendierte der fröhlichen Wandergruppe noch einen Schnaps und Kaffee. Vielen herzlichen Dank an Barbara dafür. So gestärkt zogen wir wieder unsere „Isele“ an und wanderten auf dem Winterwanderweg und gleichzeitig Rodel Weg abwärts bis zum Wegweiser „Kreuzung Straße Wanderweg, VWW 12.100W“. Hier zweigten wir aber bei einer Höhe von 1.340 m nicht auf unseren Aufstiegspfad ab, sondern wir wanderten auf der Rodelstrecke (Lünersee-Straße bzw. Schattenlagant-Straße) weiter hinunter. Vorbei am Wanderwegweiser „Gletscherbachbrücke, Abzw. Mottakopf, Gletscherbachbrücke 1275 m, VWW           12.095“. Hier wäre die Abzweigung bzw. der Aufstieg (Schwierigkeitsgrad T3) zum Mottakopf (2.160 m) den wir immer, mit seinem roten Felsband, vor uns gesehen hatten. Auch das Gipfelkreuz konnte man erkennen. Auch bei einem Bären (siehe Foto Nr. 178!), der sich hinter einem Baum versteckte, konnten wir gefahrlos vorbeiziehen. Bald konnten wir auf die im Tal wunderbar gelegene Ortschaft Brand (1.037 m) blicken. Kaum beim Wegweiser „Straße Brand-Schattenlagant Abzw.Kesselfall, Weisstannenmaisäß 1110 m, VWW 12.068“ zogen wir unsere „Isele“ ab, da kein Schnee mehr auf der geteerten Lünersee-Straße war. Von hier hatten wir einen ausgezeichneten Blick zur Brandner Mittagsspitze (2.557 m), die so schön in der Sonne glänzte. Übrigens es führt kein „normaler“ Wanderweg zur Brandner Mittagsspitze bzw. es ist kein oft besuchtes Bergsteigerziel. Mit einem Blick auf das Brandnertal schlossen wir unsere Wanderung bei der Bushaltestelle Palüdbahn ab. Es war eine wunderschöne mit viel Begeisterung durchgeführte Winterwanderung. Mit dem Landbus 580 fuhren wir von der Talstation der Brandner Palüdbahn zum Bahnhof Bludenz. Mit dem Zug fuhren wir vom Bahnhof Bludenz zum Bahnhof Feldkirch.

 

Siehe Vorarlberger Wanderweg Standortblatt (VWW):
Beachten Sie bitte auf jeder Tafel die kleingedruckte Standort-Nummer (z.B. VWW 12.090).

https://data.vorarlberg.gv.at/raumplanung/wanderweg_standortblatt/

Pos.01.) Brand, Anbrg. bei Palüdbahn Parkplatz Talstation, Palüdbahn 1061 m, VWW 12.090 (START der Wanderung)
Pos.02.) Brand, Anbrg. Schattenlagantstr., Herz-Jesu-Kapelle 1.062 m, VWW 12.043 Brand, Anbrg. Schattenlagantstr., Herz-Jesu-Kapelle 1.062 m, VWW 12.043W
Pos.03.) Brand, Anbrg. Abzw. Schattenlagantweg von der Gemeindestraße, VWW 12.011 Brand, Anbrg. Abzw. Schattenlagantweg von der Gemeindestraße, VWW 12.011W
Pos.04.) Brand, Anbrg. Abzw. Vom Schattenlagantweg, Adam`s Maisäß 1.160 m, VWW 12.012
Pos.05.) Brand, Anbrg. Alter Stafel Schattenlagantweg, Alter Stafel 1260 m, VWW 12.01
Pos.06.) Brand, Anbrg, Nähe Untere Schattenlagantalpe, Kreuzung Straße Wanderweg, VWW 12.100W
Pos.07.) Brand, Anbrg. Schattenlagantweg oberhalb Geissköpfle, Einmündung in Str., VWW 12.098
Pos.08.) Brand, Anbrg. vor der Schattenlaganthütte, Schattenlaganthütte 1483 m, VWW 12.099 Brand, Anbrg. vor der Schattenlaganthütte, Schattenlaganthütte 1483 m, VWW 12.099W
Pos.09.) Brand, Anbrg. Gletscherbachbrücke, Abzw. Mottakopf, Gletscherbachbrücke 1275 m, VWW 12.095
Pos.10.) Brand, Anbrg. Straße Brand-Schattenlagant Abzw.Kesselfall, Weisstannenmaisäß 1110 m, VWW 12.068
Pos.11.) Brand, Anbrg. Schattenlagantstr., Herz-Jesu-Kapelle 1.062 m, VWW 12.043 Brand, Anbrg. Schattenlagantstr., Herz-Jesu-Kapelle 1.062 m, VWW 12.043W
Pos.12.) Brand, Anbrg. bei Palüdbahn Parkplatz Talstation, Palüdbahn 1061 m, VWW 12.090 (ENDE der Wanderung)

 

Zur Information:
Bergwanderung, min. Höhe 1.057 m, max. Höhe 1.478 m, Distanz 9,5 km, Höhenmeter Anstieg 416 m, Höhenmeter Abstieg 423 m, in Bewegung: 02 h 42 min

260305 V50plus Brand-Schattenlaganthütte-Brand, BF, 05.03.2026

 

Text: Arno Huber;
Fotos: Maria Speckle, Gisela Stein, Waltraud Prantl, Arno Huber