Ein besonderer Abend mit Hubert Klaus und Dr Dehn

Grenzerfahrungen und innere Stärke – ein Abend mit Hubert Klaus

Es war ein Abend, der bewegt hat – im besten Sinne: Über 110 Besucherinnen und Besucher fanden sich am Samstagabend im Laurenzisaal Sulzberg ein, um dem Vortrag von Hubert Klaus, Extremsportler und Everest-Bezwinger, zu lauschen. Eingeladen hatte 50plus Sulzberg | Thal – und die Erwartungen wurden mehr als erfüllt.

Von den ersten Bildern an zog Klaus das Publikum in seinen Bann. Mit eindrucksvollen Aufnahmen aus der Region um Nepal – von den Menschen vor Ort, seinem Expeditionsteam, den Wegen zu den Hochlagern, Gletschern und Zelten im Schneesturm – nahm er die Anwesenden mit auf seine Expeditionen. Und noch viel weiter: hinein in die Fragen des Lebens, in die Kraft des Durchhaltens und in die Bedeutung von mentaler Stärke.

Seine Botschaft: Mentale Fitness ist entscheidend – nicht nur am Berg, sondern in jeder Lebenslage. Wer Rückschläge aushält, Krisen als Chancen begreift und nicht gleich aufgibt, hat die besten Karten – ob im Extremsport, im Beruf oder im ganz normalen Alltag.

In der anschließenden Gesprächsrunde, moderiert von Othmar Bereuter, trat Klaus in Dialog mit Dr. Karl Wilhelm Dehn, Allgemeinmediziner und ebenfalls erfahrener Höhenbergsteiger. Gemeinsam sprachen sie über mentale Belastbarkeit, den Umgang mit Angst, das Wachsen an Grenzerfahrungen – und darüber, wie wir im Leben lernen, wieder aufzustehen.

Was den Abend besonders machte: Es ging nicht um Leistung, sondern um Menschlichkeit. Um innere Kraftquellen, die in jedem Menschen stecken. Das Publikum hörte aufmerksam zu, stellte Fragen, tauschte Gedanken aus – jung wie alt, mit und ohne Bergerfahrung.

Ein Abend voller Bilder, Geschichten und Erkenntnisse – und ein starkes Zeichen dafür, was jeder von uns bewegen kann, wie Dr. Dehn betonte.

Wenn man die innere Haltung stärkt, wird vieles leichter“, sagte Hubert Klaus zum Abschluss.

Viele verließen den Saal mit genau diesem Gefühl.

Bericht: Othmar Bereuter

Fotos: Othmar Bereuter, Rudolf Fink