Elafuns – Orsanka

Elafuns – Orsanka

Unseren Wanderausflug starteten wir, trotz eines labilen Wetterberichtes, am Do 20.05.2021 im Ortszentrum Weiler (484m). Von Weiler wanderten wir bergauf in Richtung Riedle, Gardis und erst bei Eggersholz (599m) packten wir unsere Regenmäntel aus, da es leicht nieselte. Kurz nach der Wegweiser-Tafel zum Rüti Schroffa (Richtung Burgruine Alt-Montfort) erreichten wir die Abzweigung „Gruppe“ (646m). Hier zweigten wir nicht nach Burgfeld-Fraxern ab, sondern Richtung Orsanka. Nach kurzer Zeit endete der Forstweg und wir wanderten bergauf einem schmalen Pfadentlang. Man merkte schon, dass es die letzten Tage geregnet hatte, da ein kleines Bächlein den Pfad herunterfloss und auch in der Wiese gurgelten Quellen hervor. Schließlich erreichten wir Elafuns (715m), bei der Orsanka Straße, den höchsten Punkt unserer Wanderung. Bei Elafuns zweigten wir nicht nach Fraxern ab, sondern wanderten bergab auf der Straße Richtung Orsanka. Nach der Brücke über den Klausbach erreichten wir die Ortstafel von Orsanka (693m). Nach der Ortstafel hörten wir wie der Klausbach in den „Teufelsgumpen“ donnerte. Nach Orsanka (ein Ortsteil von Fraxern) zweigten wir beim Wegweiser Walserbild (660m) von der Straße auf einen schmalen Pfad in Richtung Klaus ab.  Kurz nach dem wir abwärts wanderten konnten wir noch am rechten Berghang eine kleine wunderschöne Frühlingswiese mit vielen Wiesenblumen (Wiesenorchidee, Wiesenglockenblume, Wiesenmargerite, Rotklee usw.) bestaunen. Bald erreichten wir die Derns Ebene (600m). Der Name Derns – von Terminus – Grenze- ein Flurnamen der auf ehemalige Besiedlung durch Rätoromanen hindeutet. Kurz nach der Derns Ebene zweigten wir bei der weiß-rot-weiß markierten Wandertafel (595m) Richtung Tobelwandweg (Klaus) ab. Ein kurzer aber steiler schmaler Pfad, den wir auf Grund der Nässe mit vorsichtigen kleinen Schritten, bis zum Klausbach (550m) hinunterwanderten. Beim Klausbach blinzelten wieder die ersten Sonnenstrahlen durch den Blätterwald. Bergabwärts entlang des Klausbaches erreichten wir Klaus (500m) und wanderten dann dem Römerweg entlang zu unserem Ausgangspunkt Weiler zurück.

Bergwanderung Distanz 6,51 Km, Höhenmeter bergauf 231 m, bergab 252 m, min. Höhe 484 m, max. Höhe 723 m, in Bewegung: 2 h 11 min

Zur Information:

Burgruine Alt-Montfort

Die Burg Alt-Montfort ist die Ruine einer Höhenburg zwischen Weiler und Fraxern im Vorarlberger Rheintal. Hugo III. von Tübingen, der sich später Hugo I. von Montfort nannte, ließ sie Ende des 12. Jahrhunderts erbauen, 1206 oder 1208 wurde die Burg erstmals urkundlich erwähnt. „Montfort“ ist eine Abwandlung der lateinischen Begriffe mons (Berg) und fortis (tapfer, stark), also in etwa „Starkenberg“. Nach diesem Wohnsitz nannten sich die „Grafen von Montfort“. 1375 übernahm Herzog Leopold III. von Österreich die Burg. Im Appenzellerkrieg 1405 wurde die Burganlage völlig zerstört. 1417 kam die Burg in den Besitz der Toggenburger Grafen und 1436 in den Besitz Herzogs Friedrich IV. von Österreich. Ab 1679 besaß die Familie Clary-Aldringen die Burg. Im Jahr 1837 wurde Michael Fink der Besitzer. Heute sind nur noch wenige Mauerreste erhalten und erkennbar.
Quelle: de.wikipedia.org_wiki_Alt-Montfort

Fotos und Text: Arno Huber