Füssen – Forggensee
Nach unwahrscheinlich hitzigen Sommertagen machten wir uns bei richtig fiesem Wetter am 1. Juli 2026 auf den Weg nach Füssen zum Forggensee.
Trotz der schlechten Wetterprognose tat das allerdings der guten Laune unserer Ausflügler keinen Abbruch. Unser Weg führte uns in Richtung Arlbergpass, wo wir einen kurzen Aufenthalt in der Raststätte Alpenrast Tyrol machten.
Bei strömendem Regen ging die Fahrt zum Fernpass Richtung Lechfall. Er zählt zu den schönsten Sehenswürdigkeiten im Allgäu. Auch dieser kurze Aufenthalt durchnässte so manchen Fahrgast.
Anschließend fuhren wir gemächlich Richtung Forggensee. Wir hatten auch immer noch von oben (sprich Regen) das Wasser als Begleiter dabei.
Um 12.30 Uhr legte das Schiff für die große Rundfahrt ab. In Windeseile wurden uns unser Mittagessen sowie die Getränke serviert.
Der Forggensee, der größte Stausee Deutschlands, erstreckt sich über etwa 12 Kilometer Länge, von Roßhaupten im Norden bis nach Füssen im Süden, und wird vom Lech durchflossen. Im Sommer zieht der See zahlreiche Besucher an, die seine Badeplätze und vielfältigen Wassersportmöglichkeiten nutzen. Segelschulen und Segelhäfen am See bieten umfassende Angebote für Wassersportler, und eine Fahrt mit dem Ausflugsschiff der Forggenseeschifffahrt ist eine beliebte Attraktion.
Im Winter wird der Wasserspiegel des Forggensees so weit abgesenkt, dass an einigen Stellen Wanderungen auf dem gefrorenen See möglich sind. Neben seiner Funktion als Freizeit- und Erholungsziel spielt der Forggensee auch eine wichtige Rolle in der Stromerzeugung. Am Nordende des Sees, bei Roßhaupten, befindet sich ein Wasserkraftwerk mit einer Staumauer.
Leider war aufgrund der schlechten Sicht von Schloss Neuschwanstein nicht sehr viel zu sehen.
Nach der Rückkehr zur Anlegestelle fuhren wir für eine kurze Stippvisite nach Füssen, um die Altstadt anzusehen oder auch kleinere Einkäufe zu machen.
Fröhlich ging die Fahrt weiter, denn ach welch ein Wunder, die Sonne ließ sich auch noch sehen.
Unser Chauffeur Josef fuhr auf einer schmalen Straße mitten durch den Wald. Laut unseren Informationen machten wir noch einen kurzen Einkehrschwung. Wir fragten uns alle wo führt uns Josef den hin? Nach dieser kurzen Fahrt kamen wir an eine Lichtung, die den Blick auf eine kleine Ansiedlung frei gab.
Nach einer kurzen Sichtung, wo uns der Weg zum Leonhards Stall führt, kamen wir bei Sonnenschein an diesem einzigartigen Lokal an.
Sehr freundlich wurden wir vom Personal empfangen und in einen sehr gemütlich eingerichteten Raum geführt. Rasch wurden unsere Wünsche nach einer guten Jause erfüllt.
Unsere Heimkehr nach Feldkirch verzögert sich um einiges, was aber mit einem Gejohle und einem Klatschen quittiert wurde.
Mein Dank geht an euch alle die diese Stunden zu einem außergewöhnlichen Tag machten.
Ich freue mich auf ein Wiedersehen und wünsche euch bis dahin eine gute Zeit!
Eure Evi
















