Gafrenga – Mengschlucht
Am Donnerstag, 14.08.2025 fuhren wir mit dem PKW von Feldkirch nach Gafrenga (Nenzing). Bei schönstem und sehr warmen Wetter starteten wir beim Alpencamping Nenzing (685 m) unsere Bergwanderung in Richtung kühle Mengschlucht (Mengschluchtweg: Begehen auf eigene Gefahr!).
Auf dem Bergpfad (Schwierigkeitsgrad T2) bergab wandernd, im schattigen Wald, erreichten wir bald den Wanderwegweiser „Nenzing, Anbrg. Mengschlucht, Abzwg. Dinasibrücke, Mengschlucht Dinasibrücke, VWW 61.080“ in der Nähe der Dinasibrücke. Selbstverständlich machten wir auf der Dinasibrücke (610 m) noch eine kleine Überquerung der Mengschlucht. Kurz nach dem Wanderwegweiser „Nenzing, Anbrg. Mengschlucht, Abzwg. Garfrenga, VWW 61.079“ überquerten wir auf einer weiteren Brücke (598 m) die Mengschlucht. Auf dem rechten Mengufer wanderten wir nun in der Mengschlucht leicht abwärts gehend, bis wir eine Stelle fanden, wo wir ins Bachbett der Meng (576 m) absteigen konnten. Hier in der kühlen frischen Mengschlucht machten wir eine Pause, um die Füße in der kalten Meng zu kühlen. Weiters bestaunten wir im Bachbett die verschiedenen farbigen Gesteinsbrocken, die Sigi uns erklärte wie: Gneis Block aus der Silvretta, Kalkgestein-Block aus dem Rätikon Gebiet, Plutonit Gesteinsblock aus dem Verwallgebirge. Ja und die Lisi wäre bald vor Schreck vom Gesteinsblock, auf dem sie sich ausgeruht hatte, in das Bachbett der Meng gefallen, als sie bei ihren Zehen einen kleinen Flusskrebs entdeckte. Kurz nach dem Wanderwegweiser „Nenzing, Anbrg. Mengbachschlucht, Abzwg. Quadretscha, Mengschlucht 580 m, VWW 61.078“ überquerten wir auf der dritten Brücke (570 m) wieder die Meng. Anschließend bestaunten wir auf der linken Seite des schmalen Forstweges direkt am Berghang einen interessanten Quelltuff (566 m). Quelltuff, Kalktuff, Quellkalk, oder Bachtuff genannt, ist ein noch junges, poröses, sekundäres Sediment. Beim Wanderwegweiser „Nenzing, Anbrg. Neuer Weg Mengschlucht, VWW 61.048“ bogen wir links ab und im Wald aufwärtsgehend erreichten wir die kleine Brücke über den Barschlipfbach (616 m, der kein Wasser führte!) und weiter durch den Wald kamen wir wieder zu unserem Ausgangspunkt, dem Alpencamping Nenzing, zurück.
Wir konnten vom Campingplatz aus die drei Luxuschalets „Das Krichle, Märchenwald und Panueler“ bestaunen, die über allen anderen Chaletkategorien thronen. Im Restaurant Gafrenga machten wir noch einen Einkehrschwung um Mittag zu essen. Die freundliche und flotte Bedienung Alex brachte uns kühlende Getränke und anschließend das Mittagessen. Da staunten wir aber, als sie eine „FUHRE MIST“ und z.B. die Grillspezialität „DIE HAUSPLATTE“ und andere Köstlichkeiten servierte. Nach dem feinen Einkehrschwung fuhren wir mit vielen „Schlucht Eindrücken“ wieder nach Feldkirch zurück.
Siehe Vorarlberger Wanderweg Standortblatt (VWW):
Beachten Sie bitte die auf jeder Tafel die kleingedruckte Standort-Nummer (z.B. VWW 61.04).
https://data.vorarlberg.gv.at/raumplanung/wanderweg_standortblatt/
- Nenzing, Anbrg. Garfrenga, Garfrenga 664 m, VWW 61.066 (START der Wanderung)
- Nenzing, Anbrg. Garfrenga Platz, VWW 61.064
- Nenzing, Anbrg. Garfrenga Platz unten, VWW 61.065
- Nenzing, Anbrg. Mengschlucht, Abzwg. Dinasibrücke, Mengschlucht Dinasibrücke, VWW 61.080
- Nenzing, Anbrg. Mengschlucht, Abzwg. Garfrenga, VWW 61.079
- Nenzing, Anbrg. Mengbachschlucht, Abzwg. Quadretscha, Mengschlucht 580 m, VWW 61.078
- Nenzing, Anbrg. Neuer Weg Mengschlucht, VWW 61.048
- Nenzing, Anbrg. Neuer Weg Bazul Garfrenga, VWW 61.054
- Nenzing, Anbrg. Garfrenga, Garfrenga 664 m, VWW 61.066 (ENDE der Wanderung)
Zur Information:
Bergwanderung, min. Höhe 566 m, max. Höhe 685 m, Distanz (Rundweg) 3,11 km, Höhenmeter Anstieg 122 m, Abstieg 126 m, in Bewegung: 01 h 07 min
250814 V50plus Gafrenga-Mengschlucht-Gafrenga BF 14.08.2025
Text: Arno Huber; Fotos: Waltraud Prantl, Arno Huber














































































