Klaus-Tschütsch-Plattenwald-Knorren

Am Donnerstag, dem 03.06.2021 wanderten wir vom Ortszentrum Klaus (522m) bergauf in Richtung Tschütsch. Bei Sonnenschein und bei nur leichter Bewölkung kamen wir an einer Sitzbank vorbei, die von Robert und Beverley Wahl aus Kanada (E-Mail: wahl@shaw.ca) gestiftet wurde. Von dieser Sitzbank aus hatten wir einen herrlichen Blick ins Vorderland und im Hintergrund auf die Gurtisspitze, Hohe Köpfe, Drei Schwestern, Pizol, Alviergruppe und Churfirsten. Auf dem Tschütsch Rundweg wanderten wir stetig leicht bergauf, am Wegrand konnten wir Blumen wie Skabiose und Habichtskraut betrachten. Auch kleine Walderdbeeren konnte man pflücken. Bald tauchten wir in den Wald ein und „Beim Bogenstein“ (560m) Wegweiser zweigten wir in Richtung Arbogast ab und erreichten bald den höchsten Punkt (598m) des Rundweges. Nun wanderten wir auf dem Forstweg bergab und zwischendurch konnten wir die Burg Neu-Montfort und die St. Arbogast Kirche erblicken Richtung Walgaustraße (530m).
Hier zweigten wir aber nicht nach Klaus ab, sondern stiegen auf dem Forstweg in Richtung Plattenwald auf. Beim Wegweiser Mathionswiese (587m) wanderten wir über den Plattenwald Richtung Klaus. Nach dem Rickattobel erreichten wir den Wegweiser Plattenwald (620m) und von nun an ging es abwärts zur Brunnenstube (607m). Im schattigen Wald, bei der Brunnenstube, machten wir eine kleine Jausenpause.
Abwärts wandernd erreichten wir den Wegweiser Knorra (547m) und über den Knorraweg bewegten wir uns wieder zu unserem Ausgangspunkt in Klaus zurück.

 

 

Bergwanderung Distanz 6,46 Km,

Höhenmeter bergauf 197 m, bergab 203 m,

min. Höhe 522 m, max. Höhe 645 m,

in Bewegung: 1 h 49 min

 

 

Zur Information:

Burgruine Neu-Montfort Götzis

Die Burg Neu-Montfort (oder Neumontfort) ist die Ruine einer mittelalterlichen Höhenburg bei Götzis in Vorarlberg. Das Wahrzeichen, die Burgruine Neu-Montfort, von Götzis wurde auf dem nordöstlichen Ausläufer des Therenberges über dem Dorf zwischen 1311 und 1319 durch die Grafen von Montfort erbaut.
Die erste urkundliche Nennung stammt aus dem Jahr 1319. Einige Jahrzehnte später verkauften sie ihre Herrschaft an die Habsburger, die somit im Jahre 1390 die Burganlage erwerben konnten. Die Burg wurde während des Appenzellerkrieges (1405–1408) vom Bund ob dem See besetzt und als Stützpunkt verwendet. Damit gehört Neu-Montfort zu den wenigen Burgen, die von den Appenzellern nicht zerstört wurden.
Neu-Montfort ist eine einfach strukturierte Anlage. Die Burganlage bestand ursprünglich nur aus dem mächtigen, heute noch fünfstöckigen bergfriedartigen Wohnturm mit Hocheingang an der Nordostseite in der Höhe des zweiten Stocks sowie dem im Westen angebauten, aber größtenteils abgekommenen Palas.
Gegen Ende des 17. Jahrhunderts begann der Verfall, als 1693 der letzte hier wohnende Burgverwalter Ulrich Koch starb. Die Burgruine gehört heute der Gemeinde Götzis – die Ringmauer wurde 1970 sowie in den Jahren 1974-75 restauriert. 2020 wurde eine archäologische Grabung durchgeführt, bei der unter anderem mehrere verzierte Kacheln eines Kachelofens gefunden wurden. Ebenso wurde der Keller des Palas gefunden und freigelegt.
Quelle: de.wikipedia.org_wiki_Burg_Neu-Montfort

Text und Fotos: Arno Huber