Kultur- und Genussreise Berlin
Vom 14. bis 18. September 2025 verreisten 32 Personen von VORARLBERG 50plus Lustenau nach Berlin. Das Programm war dicht gedrängt und viele Sehenswürdigkeiten wurden uns von einem Reiseführer bestens erklärt.
Erste Ausstiegsstation bei der Führung durch Berlin war die Gedenkstätte an der Berliner Mauer in der Bernauer Straße mit Resten der Vorder- und Hinterlandmauer, dem Todesstreifen dazwischen und den Wachtürmen. Die Wohnblöcke daneben zeugen mit Malereien von einer bewegten Vergangenheit von Ost und West. Teilweise war beim Hinausschauen aus einem Fenster der Kopf im Westen, der restliche Körper im Osten.
Die Mauer ist immer ein Thema in Berlin, auch an der East Side Gallery, wo auf 1,3 km Länge verschiedene Künstler in ihren Werken das Thema „Frieden“ verewigt haben. Das Brandenburger Tor und die Holocaust Gedenkstätte mit mehr als 2700 Stelen standen ebenfalls auf unserer Besichtigungsliste, wie auch die König Wilhelm Gedächtniskirche (alt und neu) und das Ka De We, das Kaufhaus des Westens.
Am 2. Tag starteten wir mit einer Fahrt zum Reichstag und einem Frühstück über den Dächern von Berlin im Dachrestaurant Käfer. Alle Teilnehmer waren restlos begeistert! Die Kuppel von Norman Foster konnte dann auf eigene Faust besichtigt werden und wir hörten die Glocke, die die Abgeordneten in ihrer Sitzungswoche zur Abstimmung rief.
Am Checkpoint Charlie wurden Fotos gemacht und das Mauermuseum mit „Fluchtgeschichten“ erkundet. Ein Spaziergang führte uns zum Potsdamer Platz mit seinen mächtigen Gebäuden, wo wir mit dem Express-Lift in 20 Sekunden 90 Höhenmeter zurücklegten. Am Panoramapunkt im 24. Stockwerk bot sich uns ein atemberaubender Blick über Berlin und zur Stärkung ausgezeichnete Kuchen und Torten.
Bei einer Schifffahrt auf der Spree waren die Regierungsgebäude aus einem anderen Blickwinkel zu sehen, aber auch Bars und Strände mit Liegen für die Berliner Bevölkerung.
Am dritten Tag fuhren wir zum alten Flughafen Tempelhof, dem größten Baudenkmal Europas mit 300.000 m² Fläche und einer der größten innerstädtischen Freiflächen der Welt, auf der sich die Berliner bei Spiel und Sport vergnügen können. Von Bunkeranlagen über die große Halle erfuhren wir einiges aus der Zeit, in der diese Gebäude errichtet wurden und konnten auch noch den Hangar mit drei alten, zusammengebauten Flugzeugen sehen.
Das Rokoko-Schloss Sans Souci in Potsdam wurde mit Audioguides gut und ausführlich erklärt. Friedrich II hat dieses Schloss selber entworfen und der bedeutendste norddeutsche Baumeister seiner Zeit, Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff, hat es verwirklicht. Der Park mit den Wasserspielen und Skulpturen war ebenso beeindruckend wie das Schloss selber.
Zum Abschluss unserer Reise konnten wir uns mit dem Lied von Conny Froboess „Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein und dann nichts wie raus an Wannsee“ einstimmen lassen auf das Paradies für Motorbootfreunde, für Segler, Kanuten und natürlich Badegäste.
Die An- und Rückreise nach Berlin war natürlich lang, 750 km musste der Bösch-Bus mit Chauffeur Robert zurücklegen. Danke Robert für die gute Fahrt! Ein großer Dank gilt auch den Verantwortlichen Franz Reinbacher und Gabi Fitz, die uns begleitet und über die Sehenswürdigkeiten informiert haben. Die Reise hat sich auf alle Fälle gelohnt und einige haben „einen Koffer in Berlin gelassen…“















































































































