Latz-Beschlinger Berg-Muggabill-Latz

Wir starteten unsere Wanderung in Nenzing-Latz (700m), vorbei an der Kapelle Sankt Valentin Richtung Beschlinger Berg. Von Latz aus hatte man südwärts einen schönen Blick auf die Gurtisspitze (1778m) und im Hintergrund auf die Hohen Köpfe. Eine kurze Strecke wanderten wir aufwärts entlang des Galinabaches auf der geteerten Straße, die dann in eine Forststraße überging. In 900 m Höhe angekommen, zweigten wir von der Forststraße auf einen steilen Pfad ab, der uns in die Nähe des Wanderparkplatzes zur Alpe Gamp brachte. Vor dem Wanderparkplatz in 1009 m Höhe wanderten wir nun bergabwärts zum Bach Galina (973m). Bei der Wanderwegverbindung im Galinatal von der Gampalpe in Richtung Gurtis Muggabill ist die Brücke im August 2018 weggespült worden. Die Hänge im gesamten Galinatal sind allesamt sehr instabil, da sie hauptsächlich aus Schottermoränen bestehen und so das gesamte Galinatal zu einem berüchtigten Murengebiet machen. So überquerten wir die Galina über eine Schotterbrücke mit 2 großen Betonröhren. Unserem Wanderkollege Sigi (mit umfangreichen Biologie und Geologie Kenntnissen) sind gleich die verschiedenartigen Gesteine aufgefallen. Im Galinatal gibt es einige Flurnamen wie Erzrüfe, Herztobel (oder Erztobel), Erzbach, und Kupferbrünnele die uns verraten, dass im Gestein Metalle gefunden wurden. Dort wo der Forstweg Amerling-Gurtis-Wies endet und der Fußweg zur Sattelalpe in das Gebiet kommt, das den Flurnamen “Erzrüfe”  trägt, finden sich über den Pfad verlaufend solche Limoniteinschlüsse im Schiefergestein. Nach der Schotterbrücke wandern wir bergabwärts auf dem Forstweg Amerling-Gurtis-Wies am Galinabach entlang zur Kapelle „Maria Rosenkranzkönigin“ in Gurtis- Muggabill (930m). Nach der Kapelle wanderten wir entlang des Galinabaches an unseren Ausgangspunkt Latz zurück.  (ah)

Fotos: Arno Huber