Lech – immer ein Erlebnis
Kultur, Klang und Gemeinschaft – 50plus Sulzberg | Thal unterwegs in Lech
In Lech Kultur, klassische Musik und Gemeinschaft zu genießen – eingebettet in eine eindrucksvolle Bergkulisse – ist für viele von uns längst zur geschätzten Tradition geworden.
Im traditionsreichen Huber-Hus, einem über 330 Jahre alten Walserhaus, tauchten wir ein in das bäuerliche Leben vergangener Jahrhunderte. Besonders eindrucksvoll war die aktuelle Sonderausstellung „BLENDE AUF – Der Arlberg in der Fotografie“, die veranschaulichte, wie Bilder über Jahrzehnte hinweg das Erscheinungsbild von Lech, dem Arlberg und ganz Vorarlberg geprägt haben. Fotografie als Kulturgut – ein spannender Blick auf Landschaft, Wandel und Wahrnehmung.
Eine kleine Kaffeepause mit Eis oder Kuchen bot Gelegenheit zum Innehalten und Austausch – und passte zeitlich perfekt zwischen die beiden Programmpunkte.
Am späteren Nachmittag folgte das musikalische Highlight des Tages: Im Haus der Lechwelten, der modernen Kulturstätte von Lech mit beeindruckender Akustik, erlebten wir ein Konzert im Rahmen des Lech Classic Festival 2025. Unter dem Motto „Wiener Klassik en miniature“ präsentierten herausragende Musiker:innen Meisterwerke von Ludwig van Beethoven und Franz Schubert in kammermusikalischem Gewand. Zwischen Beethovens Schicksalsmotiv und der lebensfrohen „Forelle“ entfaltete sich eine Klangfülle, die berührte. Besonders beeindruckte die Bearbeitung von Beethovens 5. Sinfonie für Klaviertrio – präzise, ausdrucksstark und unmittelbar erlebbar.
Viele von uns waren sich einig: „Das war ein besonderes Erlebnis – berührend, eindrucksvoll und genau das Richtige für mich.“
Den stimmungsvollen Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen in der Uralp in Au, wo bei feinem Essen, guter Stimmung und anregenden Gesprächen die Erlebnisse des Nachmittages nachklangen.
Ein herzliches Dankeschön gilt Elvira für die sichere Fahrt, Frau Birgit Heinrich für die informative Führung durch das Huber-Hus sowie allen Mitreisenden, die diesen Tag zu etwas Besonderem gemacht haben.
Bericht & Fotos: Othmar Bereuter