Nofels – Schellenberg
Bei schönem aber noch leicht bewölktem Himmel am Donnerstag, 15.05.2025 starteten wir von der Feldkircher Stadionstraße unsere Wanderung über die Illbrücke nach Nofels. Bei der Kirche Nofels bzw. beim Kreisverkehr Nofels wanderten wir steil aufwärts nach Schüttenacker (521 m) und Auf der Egg (595 m). Der Felsbandweg (T2, weiß-blau-weiß markiert) war wegen Wartungsarbeiten gesperrt, deshalb wanderten wir aufwärts Richtung Eschnerberg (697 m). Ein stabiler Maschendrahtzaun an der Kante des Felsens oberhalb des Felsbandweges schützt die Wanderer vor einem Absturz. Wir wanderten vorbei beim Hinterer Gantenstein (695 m) zum Findling auf dem Gantenstein (690 m), ein 15 Tonnen schwerer Gesteinsblock aus Hellglimmergneis, den während der letzten Eiszeit der Rheintalgletscher aus der Schweiz hierhergetragen hat. Von den Aussichtsplattformen hatte man einen schönen Rundblick nach Tisis zum Egelsee und zu den Drei Schwestern (2.051 m) bzw. bis zur Roten Wand (2.704 m). Auch war der historische Liechtensteinische Höhenweg immer wieder mit verschiedenen interessanten Informationstafeln eingerichtet. Z. B. eine Tafel mit einem oben liegenden Schrattenkalk. Auf dem Eschnerberg, auf dem wir gestanden waren, besteht unter anderem aus Schrattenkalk vom ehemaligen Meeresboden. Der Wald auf dem Gantenstein ist ein urtümlicher, lichter Mischwald, mit viel Sträuchern und Bäumen, wie Stechpalmen und Kiefern. Sodann wanderten wir vorbei am Borscht (690 m) dem archäologischen Fundort Borscht (Buerst) in der Gemeinde Schellenberg (Fürstentum Liechtenstein). Dieser gehört zu den ältesten jungsteinzeitlichen Fundorten im mittleren Alpenbereich. Die Funde aus Tonscherben, Bergkristall, Stein, Geweih und Knochen wurden vor vielen Jahren auf dem Felsplateau Schellenberg Borscht auf dem Eschnerberg ausgegraben. Wir gingen durch die Ortschaft Hinterschloss (645 m), ein Ortsteil der Gemeinde Schellenberg, dann vorbei an der Ruine Neu-Schellenberg (Obere Burg) nach Schellenberg (650 m) zum Skatepark Schellenberg (641 m). Hier machten wir beim „Sägaplatz“ auf den Sitzbänken eine sehr gemütliche und lustige Mittagspause. Beim Vitaparcours Schellenberg (648 m) legte die Wandergruppe noch einen kurzen Halt ein. Gisela, Elisabeth und Franz versuchten sich an den Geräten und Ringen. Alle bestaunten Giselas Turnkünste und die Damen bewunderten Franz mit seinen kraftvollen Klimmzügen. Auch Elisabeth zeigte an den Ringen, dass sie mit den Klimmzügen Franz Konkurrenz machen konnte. Sodann wanderten wir vom Schellenberg Sportplatz abwärts zur Kirche St. Georg (622 m) im Ortsteil Hinterschellenberg (611 m). Auf einem Feldweg, mit wunderbarem Blick zum Alvier (2.343 m), Chäserrugg (2.262 m), Hoher Kasten (1.795 m) und ins Rheintal, Hohe Kugel (1.645 m), First (1.647 m) und Hoher Freschen (2.004 m), wanderten wir gutgelaunt Richtung Auf der Egg (595 m), Schüttenacker (521 m) zurück nach Nofels bzw. über die Illbrücke zur Stadionstraße Feldkirch.
Siehe Vorarlberger Wanderweg Standortblatt (VWW):
Beachten Sie bitte die auf jeder Tafel die kleingedruckte Standort-Nummer (z.B. VWW 51.12).
https://data.vorarlberg.gv.at/raumplanung/wanderweg_standortblatt/
- 250515 Feldkirch, Anbrg. Illbrücke Nofels- Rheinstraße, Illbrücke Nofels 447 m, VWW 25.118 (START der Wanderung)
- 250515 Feldkirch, Anbrg. Kreisverkehr Nofels, VWW 25.120
- 250515 Feldkirch, Anbr. Warthgasse in Schüttenacker, Schüttenacker 521 m, VWW 25.135
- 250515 Feldkirch, Anbrg. Eggweg Abzw. Warthgasse, VWW 25.132
- 250515 Feldkirch, Anbrg. Auf der Egg, Auf der Egg 595 m, VWW 25.133
- 250515 Feldkirch, Anbrg. Beginn Rainweg (Lie), Auf der Egg, südl. Abzw., Rheintalweg 606 m, VWW 25.134
- 250515 Feldkirch, Anbrg. Höhenweg am Waldrand, Rheintalweg 644 m, VWW 25.130
- 250515 Feldkirch, Anbrg. Illbrücke Nofels- Rheinstraße, Illbrücke Nofels 447 m, VWW 25.118 (ENDE der Wanderung)
Zur Information:
250515 V50plus Nofels-Schellenberg-Nofels BF 15.05.2025
Bergwanderung, min. Höhe 442 m, max. Höhe 690 m, Distanz 9,47 km, Höhenmeter Anstieg 306 m, Abstieg 299 m, min. in Bewegung: 02 h 34 min
Text: Arno Huber | Fotos: Gisela Stein, Maria Speckle, Emmi Huber, Arno Huber



























































