Orchideenwelt Raffeiner Meran und Franzensfeste

Auf diesem Ausflug nach Meran hatte sich unsere Reiseleiterin Evi wieder etwas Besonderes ausgedacht. So wurden wir bereits bei der Hinfahrt mit Kaffee, Schinken- und Käsesemmeln sowie Croissants und Nussgipfeln verwöhnt.

Unsere Fahrt führte uns nach einem kurzen Stopp am Reschensee direkt zur Orchideenwelt Raffeiner nach Meran. Die Orchidee gilt ja nicht umsonst als Königin der Blumen, denn ihre besondere Magie hat die Menschen schon immer fasziniert. Unbeschreiblich ist die Schönheit der Blüten, unglaublich die Vielfalt an Farben und Formen, welche diese Pflanzenfamilie mit ihren Tausenden von Arten hervorbringt. Bei der Orchideenwelt Raffeiner konnten wir in einer faszinierend angelegten Gartenlandschaft über 300 verschiedene Orchideenarten bewundern. Nach der Seenlandschaft mit den bunten Kois konnten wir auch einen Blick in die Orchideen-Aufzucht werfen. Schließlich führte uns der Rundgang vor dem Ausgang noch durch das Gehege der zutraulichen Gebirgslori-Papageien. Anschließend ging es zur Stärkung in das Restaurant der Orchideenwelt.

Nach diesem ersten Höhepunkt dieser Reise ging die Fahrt über Bozen und Brixen zu unserem Hotel in St. Lorenzen nahe Bruneck im Pustertal. Hier wurden wir im Wirtshaushotel Alpenrose nicht nur hervorragend untergebracht, sondern auch mit leckeren Speisen vorzüglich bewirtet.

Am nächsten Morgen brachen wir zu unserem 2. Ziel dieser Reise auf, die Festung Franzensfeste. Erbaut in den Jahren 1833 bis 1838 wurde die Festung nach dem damals regierenden Franz I. von Österreich benannt. Sie sollte die wichtige Verkehrsverbindung durch das Wipptal und über den Brenner nach Norden sichern.

In einer eindrucksvollen Führung wurden uns die historischen Details, aber auch die bautechnischen Raffinessen dieser Anlage vermittelt. Mit ihrem gigantischen Erscheinungsbild und Labyrinth aus Räumen, Gängen und Treppen zählt die Franzensfeste zu den interessantesten Festungen im Alpenraum und gilt als Meisterwerk österreichischer Festungsarchitektur. Die Verbindung der beiden Festungsteile durch eine 433 Stufen zählende Treppe, die in den Felsen gebaut wurde, gehört zu den beachtlichsten, aber auch rätselhaftesten Teilen dieser Anlage. Für kriegerische Ereignisse war die Festung zwar gedacht, wurde aber nie darin verwickelt. Seit 2008 wird die Festungsanlage auch für eine Vielzahl von Ausstellungen genutzt.

Nach dieser beeindruckenden Besichtigung ging es nach einem Zwischenstopp in Sterzing, wo wir die herrliche Altstadt besichtigten und uns bei einem Mittagessen stärken konnten, über den Brenner zurück ins Ländle. (ad)

Fotos: Albert Dobler