Portlahorn und Sünserspitze

Portlahorn und Sünserspitze

Vom kleinen Parkplatz bei der Furkastraße starteten wir am Donnerstag 10.09.2020, auf der Forststraße zur Portlaalpe (1710m). Bei lockerer Hochbewölkung ging es hinter der Portlaalpe dann gleich zur Sache. Ein steiler Pfad führte uns auf das Portla Fürkele (1810m), von wo aus man einen schönen Blick zur Sünsalpe (1764m) und zu unserem zweiten Ziel die Sünser Spitze (2061m) hatte. Nach dem Portla Fürkele wanderten wir wieder steil aufwärts Richtung Portlakopf- Portlahorn.

Oben am Kamm (1870m) angekommen zweigten wir aber links ab Richtung Portlahorn. Beim Kamm bereits ein Ausblick zur Portlaalpe hinunter, zum Glatthorn (2133m), Furkajoch (1759m), Hoher Freschen (2004m) und zu unserem ersten Ziel, das Portlahorn (2010m). Am Kamm entlang sahen wir auch eine typische Schieferformation mit einer ca. 50° Lage Richtung Süden (siehe Foto links).

Bald erreichten wir das Portlahorn und bei herrlicher Rundumsicht war eine kleine Trinkpause angesagt.Beim Abstieg zum Sünser Joch (1900m) war auf dem teilweise mit Fels durchsetzten Pfad Vorsicht angesagt. Jetzt wanderten wir wieder steil bergauf bis zur Abzweigung (1990m) Sünser Spitze – Ragazer Blanken. Wir wendeten uns nach links zur Sünser Spitze. Auf einem Trampelpfad mit zwischendurch prächtigen Aus- und Tiefblicken z.B. hinunter auf die Galtsuttialpe (1650m), den Bregenzerwald und zum Sünser See (1810m) erreichten wir nach einem letzten steilen Anstieg die Sünser Spitze (2061m). Bei schönem Rundblick am Gipfel genossen wir unsere Jausenbrote.

Folgende Gipfel konnten wir bestaunen: z.B. Mörzelspitze (1830m), Holenke (2044m), Ragazer Blanken (2051m) mit seiner faszinierenden Verwerfung der Nordwand (siehe Foto unten links), Damülser Mittagsspitze (2095m), Rote Wand (2704m), Glatthorn (2133m) und Hoher Freschen (2004m).
Alsbald brachen wir auf und wanderten abwärts zum Sünser See (1810m), wo kleine Fischschwärme zu beobachten waren und ein kleines „U-Boot“

Vom Sünser See aus wanderten wir vorbei an der Sünsalpe (1764m) mit kleinem Anstieg zum Portla Fürkele (1810m) und dann wieder abwärts zur Portlaalpe (1725m), um dort unseren Durst zu löschen. Nach dem Durstlöscher kehrten wir zu unserem Ausgangspunkt an der Furkastraße zurück.

Bergwanderung Distanz 9,4 Km, Höhenmeter bergauf 534 m, bergab 527 m, min. Höhe 1690 m, max. Höhe 2047 m, in Bewegung: 3 h 50 min

Zur Information: Geschichtliches Portlaalpe (auch genannt Alpe Portla)
Die Portlaalpe befindet sich auf 1710 m Höhe und liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Damüls. Es ist dies eine Alpe zur Weidung von Rindern. Die Alpe ist von der Furkastraße etwa 400 m entfernt. Eigentümer der Alpe ist die Agrargemeinschaft Übersaxen. Sie besteht aus drei großen Alpgebäuden. Die Bewirtschaftungszeit beginnt jährlich Ende Juni bis in die erste Septemberwoche.In einer Urkunde aus dem Jahr 1412 wird der Verkauf des Alpbesitz an der Alpe Portla des Feldkircher Bürgers Jos Rilich an Käufer aus Übersaxen und Göfis dokumentiert. Im Jahre 2003 erfolgte die Elektrifizierung der Alpe und 2011 wurde die Wasserversorgung mit einer Quellfassung durchgeführt und gesichert.
Quelle: wikipedia.org/wiki/Portlaalpe

Fotos und Text: Arno Huber