Schuttannen – Staufen

Schuttannen – Staufen

Bei leichter Hochbewölkung starteten wir von Schuttannen (1100m) aus unsere Wanderung auf dem „Vorderen Staufen“ Forstweg in Richtung Staufen (Staufenspitze). 

Beim Wanderwegweiser Gerstenboden (1243m) zweigten wir links ab zur Staufenspitze. (Weiß-rot-weiße Weg-Markierung). Der Forstweg wurde immer schmaler bis wir auf den steilen Pfad zur Staufenspitze stießen. Nun wanderten wir diesen steilen Pfad, auf dem Grat des Staufens entlang, bergaufwärts.Der Pfad war mit vielen Steinen (Geröll) und Stufen versehen, so dass wir ab und zu eine Verschnaufpause einlegten um dann wieder Schritt für Schritt sicher aufwärts zu gehen. Bald erreichten wir den Staufensattel (1458m) und von dort waren es nur noch wenige Meter bis zum Gipfelkreuz des Staufen (1465m). Beim Gipfelkreuz packten wir unsere Trinkflaschen und kleine Jause aus um die herrliche Rundumsicht, bei teilweiser
leichter Hochbewölkung, zu genießen, wie z.B. Hoher Freschen (2004m), Bocksberg (1461m), Schesaplana (2965m), Alviergruppe (2385m), Churfirsten (2306m), Schöner Mann (1532m), Schwarzenberg (1475m), Altmann (2435m), Säntis (2502m) und Bodensee. Nach diesem schönen Gipfelaufenthalt schnürten wir wieder unsere Rucksäcke, um dann beim Wanderwegweiser Staufensattel (1458m) zur Staufenalpe (Weiß-rot-weiße Weg-Markierung) abzuzweigen. Nun führte ein steiler Abstieg durch den Wald, über hohe Stiegen, Wurzelwerk und Waldboden zur Staufenalpe. Für manche eine Herausforderung für die Trittsicherheit. Dieser Pfad ist nur bei Trockenheit zu empfehlen! Bei Nässe muss unbedingt davon abgeraten werden, es ist rutschig und zu gefährlich. Zwischendurch konnte man aus einer Lichtung heraus das Bergdorf Kehlegg (800m), oberhalb von Dornbirn, sehen. Bald erreichten wir die Staufenalpe (1108m) um von dort aus  auf einem Forstweg unser Ausgangsziel Schuttannen zu erreichen.

Bergwanderung Distanz 5,4 Km, Höhenmeter bergauf 395 m, bergab 384 m, min. Höhe 1100 m, max. Höhe 1458 m, in Bewegung: 2 h 15 min

200827 Schuttannen-Staufen-Schuttannen 27.08.2020 BERGFEX

Zur Information: Geschichtliches
Der Name Schuttannen hat seinen Ursprung in einer Wettertanne gefunden. Diese Wettertanne soll so groß
gewesen sein, dass man sie von Dornbirn aus gesehen haben soll. Bereits im Jahre 1324 diente die Alpe
Schuttannen dem Ritter Ulrich I. von Ems als Maisäß. Quelle: wikipedia.org/wiki/Schuttannen

Fotos und Text: Arno Huber