Schwarzwaldreise
Am 7. September morgens um 7 Uhr starteten wir unsere 2-Tagesreise in den Schwarzwald.
Schönes Wetter begleitete uns bis kurz nach dem Grenzübergang Hörbranz. Kurz danach verdunkelte sich der Himmel zusehends was uns nicht sehr gefiel. In Singen hielten wir zu einer kleinen Frühstückspause, bis die Fahrt weiter nach Donaueschingen ging. Je länger wir auf der Autobahn waren lichtete sich der Horizont und die Sonne begrüßte uns, als wir in Donaueschingen ankamen.
Unser Ziel war der Ursprung der Donauquelle.
Bei der Stadtkirche erwarteten uns Frau Elvira Tielsh und Frau Hoff Rosmarie unsere zwei Touristenführerinnen beim Treppenabgang zur Donauquelle.
Die Reisegruppe wurde zu je 17 Personen aufgeteilt.
Die weltbekannte Donauquelle, das Herzstück der Stadt Donaueschingen am Ursprung der Donau, das Ausflugsziel für Besucher ist ein Muss für jeden Donauliebhaber. Die Quelle befindet sich in Donaueschingen im Schlosspark zwischen Stadtkirche Sankt Johann und dem fürstlich Fürstenbergischen Schloss. Was hier aus der Erde sprudelt ist, Regenwasser aus dem Schwarzwald, das in der Erde versickert, unterirdisch bis zum Schwarzwaldrand fließt und in Donaueschingen als Quelle der Donau wieder ans Tageslicht kommt.
Kleine Wasserbläschen steigen im Quelltopf empor – ein faszinierendes Schauspiel, das zum Zauber dieses malerischen Ortes in Donaueschingen beiträgt. Über der Donauquelle wacht die „Mutter Baar“ in einer 1896 durch Adolf Heer geschaffenen Skulpturengruppe. Sie weist ihrer Tochter, der Jungen Donau, den Weg in Richtung Osten.
Die Donauquelle ist eine von mehreren Quellen im umliegenden Schlosspark. Das hier entsprungene Quellwasser nimmt als Donaubach unterirdisch seinen Lauf durch den Schlosspark und fließt in 100 Meter Entfernung beim Donautempel in die Brigach. Von hier macht sich die Donau auf ihre lange Reise bis zum Schwarzen Meer.
Nach dieser ausführlichen Führung machten wir uns auf den Weg in Richtung Titisee zum Kurhausrestaurant Schwarzwälder Stuben, wo wir herzlich zum Mittagessen empfangen wurden.
Die Zeit verging wir im Flug und es war um 14 Uhr Zeit, unseren Reiseweg nach Triberg anzutreten.
Im Schwarzwald Museum wurden wir zu einem Rundgang durch das Museum geführt. So manche Geschichte und auch Anekdoten wurden uns von der Führerin Frau Burger erzählt. In dem Museum war so vieles zu entdecken, da hätte man sich mindestens einen halben Tag aufhalten können.
Nach diesem ausgiebigen Rundgang durch das Schwarzwaldmuseum ging es hinaus in Richtung der höchsten Wasserfälle Deutschlands.
Manche unserer Reisenden hatten sich dazu entschieden, es sich in einem Café niederzulassen, bis wir wieder retour kamen.
Nach diesem doch sehr ereignisreichen Tag waren wir alle froh die Fahrt nach Marschalkenzimmern anzutreten. Angekommen im Hotel Löwen bezogen wir unsere Zimmer, um uns zum Abendessen vorzubereiten.
Ein reichhaltiges Abendmenü wurde uns flugs serviert und alle genossen den restlichen Abend mit großartigen und lustigen Gesprächen.
Am nächsten Tag nach einem leckeren Frühstück war es um 9 Uhr schon wieder an der Zeit aufzubrechen.
Das nächste Ziel war Freiburg zu einer Stadtbesichtigung. Wir machten unsere Mitreisenden aufmerksam, unbedingt genug zum Trinken mitzunehmen, da es in Freiburg mindesten 30 Grad hatte.
Versorgt mit Mineralwasser wurden wieder 2 Gruppen gebildet, die sich mit der jeweiligen Führerin auf den Weg machten, Freiburg zu erkunden.
Als alte Universitätsstadt und Erzbischofssitz wurde sie Anfang des 12. Jahrhunderts eingemeindet und entwickelte sich bald zu einem kommerziellen, intellektuellen und kirchlichen Zentrum für die Oberrheinregion. Die Universität Freiburg (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg), gegründet 1457, ist eine der ältesten Universitäten Deutschlands. Freiburgs Hauptwahrzeichen ist das Freiburger Münster, das zwischen ca. 1200 und 1513 erbaut wurde und als „gotisches architektonisches Meisterwerk“ bezeichnet wird.
Die Altstadt wird von einem ausgedehnten System von Rinnen durchzogen, das Bächle genannt wird und mit Wasser aus dem Dreisam gespeist wird und an fast allen Straßen und Gassen entlangfließt, was der Stadt eine einzigartige Note verleiht. Freiburg hat einen hohen Lebensstandard und ist bekannt für seine fortschrittlichen Umweltpraktiken, die sich in lokalen Wohnprojekten wie der Schaffung des nachhaltigen Stadtteils Vauban widerspiegeln.
Nach diesem Stadtrundgang trafen sich beide Reisegruppen im Restaurant Augustiner am Platz zum Mittagessen. Gut gespeist spazierten wir zum Bus und die Reise ging weiter nach Birnau, wo wir noch eine Stunde Rast machten. Von einigen wurde die Basilika besucht und anderen ließen sich an einem kleinen Platz mit Kiosk nieder und haben sich ein Eis oder einen Kaffee genehmigt.
Nach diesem kurzen Halt war es an der Zeit sich auf den Weg nach Hause zu machen.
Angekommen im Ländle stiegen unsere Mitreisenden nach und nach an ihren Haltestellen aus und machten sich auf den Weg nach Hause.
Ich danke euch allen die an dieser Kurzreise dabei waren und hoffe auf ein baldiges Wiedersehen.
Allen eine gute Zeit und ganz liebe Grüße eure
Evi

































