St. Gallen – Drei Weieren

St. Gallen – Drei Weieren

5 Personen fanden sich bei bestem Reisewetter um 10:17 Uhr auf dem Bahnhof in Feldkirch zur Weiterfahrt nach Bregenz ein. Ohne weiteren Umstieg ging es von dort mit dem EC nach St. Gallen. Wie sich nachträglich herausstellte, ist es preislich am günstigsten, das Ticket über die ÖBB-App oder direkt am Schalter in Feldkirch zu kaufen.
Wir kamen in St. Gallen, über den Klosterhof schlendernd, an vielen Sonnenhungrigen vorbei, die es sich auf den Rasenflächen gut gehen ließen und den Tag genossen. Der St. Galler Stiftsbezirk, der seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, ist mit der barocken Kathedrale und der berühmten Stiftsbibliothek das Herzstück der Stadt. An der Talstation der Mühleggbahn vorbei gehend, nahmen wir unsere ersten Höhenmeter in Angriff. Die Mühleggbahn ist eine Standseilbahn, die die Altstadt von St. Gallen mit dem Naherholungsgebiet Drei Weiern und dem Ortsteil St. Georgen auf dem südlichen Hügel von St. Gallen verbindet. Eröffnet wurde die Bahn 1893 als Wassergewichtsseilbahn, wurde 1950 zu einer Zahnradbahn und 1975 zu einer Standseilbahn umgebaut.
Oben angekommen ging es weiter auf den Dreilindenweg. Schon nach wenigen Metern Fußweg sahen wir über die Stadt hinaus und blickten auf den entfernt liegenden Bodensee. Kühe grasten am Rande der Stadt und vermittelten den Eindruck einer ländlichen Idylle. Es dauerte nicht lange und der Mannenweiher, umrahmt von sonnigen Liegewiesen, zeigte sich uns. Da es mittlerweile schon kurz nach Mittag war, beschlossen wir, eine kleine Rast zu machen und uns mit der Jause für den weiteren Weg zu stärken. Dieser führte über den Bueben- und Frauenweiher bis zum Kloster Notkersegg. Wir bogen schließlich zum Freudenbergweg ab und mussten einen 2. Anstieg bewältigen. Belohnt wurden wir mit einer prachtvollen Aussicht über St. Gallen, quasi aus der 2 Etage. Der nun folgende Abstieg führte uns wieder zum Klosterhof, wo wir in der Kloster Schenke Kaffee und Kuchen bekamen. Um 16:32 Uhr traten wir die Heimreise an, nicht ohne am Bahnhof noch ein Eis zu uns zu nehmen, welches Norbert spendierte. Ankunft in Feldkirch war gegen 18 Uhr. So ging ein toller Tag mit besten Eindrücken zu Ende.

Informationen zur Wanderung:
Bergfex
Wanderung, min. Höhe 664 m, max. Höhe 847 m, Distanz 8,66 km, Höhenmeter Anstieg 213 m, Abstieg 219 m, min. in Bewegung: 02 h 26 min

 

Wanderkoordinatorin, Text und Fotos: Gisela Stein