Umhausen – Kühtai

Wir starteten am 24. September 2025 bei nicht sehr sonnigem Wetter mit einer Gruppe Richtung Tirol nach Umhausen zum Schafwollzentrum im Ötztal.

Das Schafwollzentrum ist Familiensache: 10 Mitarbeiter zählt das Unternehmen derzeit, davon 4 Familienmitglieder. Gegründet wurde das Unternehmen bereits im Jahr 1938 von Otto Regensburger, dem Großvater von Joachim, zur Verarbeitung des im Ötztal bzw. in Tirol angebauten Flachses. Der Flachs, oder auch Saat-Lein genannt, ist eine alte Kulturpflanze, welche die Grundfaser für Leinen bildet. Nachdem die Blütezeit des Flachses vorbei war, hat die Familie Regensburger das Unternehmen auf Verarbeitung von Schafwolle umgestellt.

Joachim Regensburger erklärt mit einer Begeisterung die Verarbeitung der Schafwolle bis zum Verkauf der verschiedenen Artikel, die man bei der Familie Regensburger in Umhausen erwerben kann.

Nach dieser interessanten Führung war das Verkaufsgeschäft ein magischer Anziehungspunkt für unsere Gruppe.

Manch Geschenk oder auch einiges für den Eigengebrauch wanderte über die Ladentheke.

Um kurz vor 12 Uhr starteten wir unsere Reise ins Kühtai über die Kühtaistraße.

Der Ort befindet sich in einer Höhe von rund 2020 m und ist einer der höchstgelegen Skiorte Österreichs.

Angekommen in Kühtai war ein durchwachsenes Wetter, von Sonne bis Regen war alles am Start. Doch ließen wir uns dadurch nicht aus der Ruhe zu bringen.

Im Hotel Dorfstadl wurden wir so richtig nach freundlicher Tiroler Art herzlich begrüßt. In Windeseile wurden uns die Getränke und kurz darauf auch unsere bestellten Mittagessen à la carte serviert. Die Portionen waren hervorragend und auch kaum zu bewältigen.

Einzelne von uns machten sich kurz nach dem Essen auf den Weg, um die Umgebung zu erkunden.

Pünktlich um 15 Uhr war es dann Zeit, um unsere Reise über das Sellraintal nach Stams anzutreten.

Inmitten der Tiroler Bergwelt, direkt am Stift Stams gelegen, befindet sich das Restaurant Orangerie, wo unser letzter Einkehrschwung war. Hier konnten wir unser Abendessen genießen, bevor es gemütlich über Land Richtung Arlbergtunnel ging.

Um 19:45 kamen wir müde, aber zufrieden in Feldkirch an.

Ich danke euch und unserem Chauffeur Josef für diesen einzigartigen Tag.

Ich freue mich auf ein Wiedersehen und wünsche euch bis dahin eine gute Zeit.

Eure Evi