Vier-Tage-Fahrt ins Mühlviertel und Krumau. Tag 2: Pferdeeisenbahn Rainbach und Stift Schlägl

In Rainbach findet man die letzten 400 m Gleisstrecke, die von der ehemaligen mit Pferden gezogenen Eisenbahn von Linz ins böhmische Budweis als Museumsbahn erhalten sind.  Die Lauteracher Reisegruppe fuhr in der Luxuskutsche „Hannibal“ über den kurzen Schienenweg und erfuhr mehr über diese damalige erste schienengeführte Strecke in Mitteleuropa. Sie diente zwischen 1836 und 1872 in erster Linie für den Salztransport nach Böhmen. Konnten auf den Straßen mit einem zweispännigen Pferdefuhrwerk lediglich eine Tonne befördert werden, so schaffte ein Pferd auf der Schienenbahn gleich acht Tonnen.  Nachdem Dampflokomotiven im Jahr 1872 auf einer naheliegenden Strecke die Transporte übernahmen, bedeutete dies das Ende der Pferdeeisenbahn nach lediglich 40 Jahren.

Nach dem Mittagessen im Stiftskeller des Stiftes Schlägl wurde die Gruppe von Abt Lukas Dikany empfangen. Die Führung durch das Stift mit dem Kreuzgang, der Gemälde- und der Portraitgalerie, der Bibliothek, dem Kapitelsaal, der Prälaten Sakristei und nicht zuletzt in die romanische Krypta der Stiftskirche beeindruckten die Besucher. Zum Abschluss gab es in der Stiftsbrauerei eine Bierverkostung, die alle sehr genossen haben.