Wanderung Valscherina Hütte am 19.8.2025
Einen Tag Vorverlegung dieser wunderschönen Wanderung war wohl die richtige Entscheidung, denn am Dienstag Sonnenschein pur und heute Mittwoch bewölkt mit zeitweisen Regen.Dazu trafen sich 12 wanderfreudige 50plusler (leider haben diesmal die Damen ausgelassen, nur zwei retteten die Ehre) am Kirchplatz Höchst und mit Fahrgemeinschaft ging es ins Oberland Parkplatz Stellveder, Mautstelle Nenzinger Himmel. Wanderschuhe angezogen, Rucksack umgeschnallt und die Wanderstöcke fest im Griff ging es alsbald los. Ein paar Meter der Straße entlang erreichte man bereits die erste Abzweigung links durch den Wald. Sehr steile Anstiege mussten bewältigt werden bevor wir die 2018 neu renovierte Marienkapelle erreichten. Ein herrlicher Ausblick in den Nenzinger Himmel, den gesamten Walserkamm und die umliegende Bergwelt lies die Mühen des Anstieges schnell vergessen. Trinkpausen, eine kleine Rast und das Befüllen der bereits leeren Trinkflaschen motivierte alle Mitwanderer zum weiter gehen, den unser Ziel war noch lange nicht erreicht. Vorbei an der Feldkircher Alpe am Nenzinger Berg (die Nenzinger haben diese Alpe schon vor vielen Jahren an die Feldkircher verkauft, damals Geldmangel und jetzt möchten sie Sie wieder zurückkaufen, leider erfolglos, ist derzeit nur verpachtet an die Nenzinger) flach einen Forstweg entlang bis zur nächsten Abzweigung. Über wunderschön blühende Magerwiesen ging es dem Ziel entgegen. Die Valscherina Hütte erreicht und der Rundumblick noch grandioser freute sich jeder auf seine mitgebrachten Köstlichkeiten. Das Getränkelager der Hütte wurde schnell gefunden und einige von uns machten natürlich auch sofort Gebrauch davon. Es dauerte auch nicht lange kam der Hüttenwirt und beantwortete uns alle ungelösten Fragen zu dieser Gegend, die Namen der Berggipfel, die Entstehung der Hütte, den Nenzinger Himmel und vieles mehr. Bei klarer Sicht kann man sogar etwas Abseits der Hütte den Bodensee sehen. Alles hat einmal ein Ende, ein Gruppenfoto für die Vorarlberger Nachrichten, ein letzter Rundumblick und es hieß Adieu zu sagen von dieser herrlichen Gegend.Der Rückweg, das Ziel Parkplatz Stellveder stets im Fokus war schnell erreicht, bevor es vom Walgau wieder ins Rheindelta ging.
Alle 12 Mitwanderer freuten sich auf ein kühles Getränk, genüssliches Essen in der „Alten Schule“ in Höchst, Gespräche zu den nächsten Wanderungen und natürlich über Gott und die Welt, bevor sich alle wieder zufrieden auf den Nachhauseweg machten.
Leipold Manfred
