Wanderung zum Scheuenbach-Wasserfall in Balderschwang
Nach ein paar längeren Wanderungen mit doch einigen Höhenmeter sind nun wieder kürzere und gemütlichere Wege angesagt. Dieser Einladung unseres Wanderführers Leipold Manfred folgten 19 wanderfreudige Personen, um in unsere deutsche Nachbarschaft, nach Balderschwang, zu gelangen. Der Weg dorthin mittels Fahrgemeinschaft war schnell erledigt, blieb doch ein wenig die Unsicherheit, ob das Wetter halten wird. Ein schöner, gut präparierter Wanderweg entlang der Bolgenach war gerade recht um unser Aufwärmtraining zu absolvieren. Nach einer guten Stunde Gehzeit erreichten wir auch schon die Scheuenbach-Alpe. Einige waren schon voll Euphorie, auf dem Rückweg auch dort einkehren zu können. Aber vorher musste noch der Anstieg zum Wasserfall bewältigt werden. Der war schnell erledigt, aber der Ab- und Einstieg in die Schlucht war nicht von schlechten Eltern. Zum Glück war es noch trocken und so waren die Steine auch nicht rutschig. Leider glich der Wasserfall eher einem Rinnsal als einem tosendem Bach. War auch kein Wunder bei dieser Trockenheit. Große Steine als Sitzgelegenheit luden ein um die Mittagsrast in der Schlucht abzuhalten. Diesmal gab es keinen Gipfelschnaps sondern einen Schluchtenschnaps mit weniger Prozenten. Auch dieser mundete. Nach einer kürzeren Rast, die Wolken wurden immer dunkler, machte sich die Gruppe wieder auf den Weg Richtung Alpe. Aus der Schlucht heraus auf festen Forstwegen fing es an zu regnen. Aber bald erreichten wir die Scheuenbachalpe. Gesagt, getan, unter einem großen Vordach fand jeder ein Plätzchen und konnte nach Herzenslust konsumieren wonach ihm gerade zumute war. Kaum bestellt waren Getränke, Kaffee und Kuchen am Tisch. Auch der Käseverkauf auf der Alpe florierte. Das war im Gesicht der Wirtin unschwer zu erkennen.
Nach der Rast und Konsumation war der Aufbruch nahe und so ging es der Bolgenach wieder entlang, nur in die andere Richtung. Wanderutensilien im Kofferraum verstaut und auf ging es zu unserem Ausgangspunkt ins Rheindelta.
Der Abschluss bildet wie fast immer die Alte Schule in Höchst mit einem gemütlichen Essen und kühlen Getränken. Eine Nachlese zu dieser Wanderung durfte natürlich auch nicht fehlen, bevor es nach Hause ging.
Leipold Manfred
