Winterwanderung auf das Muttjöchle am 4.3.2026

Winterwanderung auf das Muttjöchle am 4.3.2026

Eine Winterwanderung wie im Bilderbuch mit strahlend blauem Himmel, angenehmen Temperaturen und einem perfekt präparierten Wanderweg lässt jedes Wandererherz höherschlagen.

Um sich dieses Erlebnis nicht entgehen zu lassen, trafen sich 21 gut gelaunte Wanderinnen und Wanderer am Kirchplatz in Höchst, um mit Fahrgemeinschaften nach Wald am Arlberg zu gelangen. Der Parkplatz war durch Reisebusse und PKWs bereits gut gefüllt, sodass nur noch Plätze im hintersten Winkel frei waren. Aber wir sind ja Wanderer – und so wurde der Weg zur Liftstation schnell und problemlos bewältigt.

Nachdem die Liftkarten gelöst und der Gruppenrabatt in Anspruch genommen worden war, ging es flugs zur Einstiegsstelle der Sonnenkopfbahn. Der Andrang war enorm, doch mit acht Personen pro Kabine wurden die wartenden Gäste rasch nach oben befördert.

Oben angekommen bot sich ein Bild wie im Paradies: tief verschneite Berge, bestens präparierte Pisten und ein Hauch von grenzenloser Freiheit lagen in der Luft. Rucksack umgeschnallt, Schuhketten montiert – und schon machte sich die Gruppe auf den Weg Richtung Muttjöchle. Da das Gipfelkreuz unseres Ziels ständig im Blick war, war ein Verlaufen praktisch unmöglich.

Ein paar steile Anstiege galt es dennoch zu bewältigen, bevor das Ziel erreicht wurde. Die Sonne gab ihr Bestes, und bald wurden Jacke, Handschuhe und Kappe ausgezogen. In den Gesichtern der Teilnehmer war zu sehen, dass der eine oder andere doch ordentlich ins Schwitzen gekommen war.

Schließlich erreichten alle bestens gelaunt den Gipfel, und jeder suchte sich ein trockenes Plätzchen, um die mitgebrachten Köstlichkeiten zu genießen. Ein Gipfelschnaps, ein Gipfelfoto und die herrliche Rundumsicht ins Silbertal, Brandnertal, Große Walsertal sowie auf die umliegenden Bergformationen rundeten den wunderbaren Aufenthalt am Muttjöchle ab, bevor es wieder zurück zum Ausgangspunkt ging.

An der Bergstation der Sonnenkopfbahn gab es noch einen Kuchen und ein Getränk, danach ging es mit der Seilbahn wieder hinunter ins Tal.

Die Fahrt zurück ins Rheintal verlief – Gott sei Dank – ohne Stau im Klostertal, und schon bald erreichten wir unser nächstes Ziel: die Alte Schule in Höchst. Ein kühles Blondes, andere Getränke und ein vorzügliches Essen rundeten einen wunderbaren Winterwandertag perfekt ab.

Manfred Leipold