Winterwanderung in Balderschwang am Mi. 25.2.2026
Nach gut einer Woche eher schlechtem Wetter – auch mit viel Regen – gab es am Wandertag den 1. Sonnentag mit wolkenlosem Himmel. Das nennt man Glück, wenn man die Veranstaltung im Dezember fixiert hat, oder man kann, wie Wanderführer Herbert gemeint hat, es auch als „Können“ bezeichnen.
Nach gemütlicher Fahrgemeinschaft starteten wir um 10.10 Uhr im Zentrum von Balderschwang mit der Wanderung, zuerst kurz auf dem Gehweg neben der Straße bis zur Abzweigung nach Oberbalderschwang. Da ging es dann richtig aufwärts und auf der teilweise schnee- und eisbelegten Straße musste man Vorsicht walten lassen. Dann konnten wir aber links auf den meist flachen Höhenweg abbiegen, der mit wunderbarem Ausblick auf Balderschwang und das gegenüberliegende Schigebiet in westlicher Richtung bis fast zum Anfang von Balderschwang führt.
Bald nach der Abzweigung zu diesem Weg gibt es eine besondere Sehenswürdigkeit, auf die uns Herbert mit einigen interessanten Informationen aufmerksam machte. Es handelt sich um eine einzelne, aus zwei Stämmen bestehende, sehr alte Europäische Eibe. Da sie jährlich Früchte trägt, ist es eine weibliche Eibe und man geht davon aus, dass die zwei knorrigen Stämme aus einer Wurzel stammen. Das genaue Alter ist nicht bekannt, wird aber teilweise auf über 2000 Jahre geschätzt, bei Wikipedia wird realistisch ein Alter von 800 bis 1500 Jahre angeführt.
Nach etwa 2 Stunden Wanderung kamen wir wieder hinunter auf die Straße am Anfang von Balderschwang und konnten dann bald auf der linken Seite im Sonnegg-Stüble Platz nehmen zum Mittagessen. Die verdiente Pause wurde gerne genützt, auch zum Durstlöschen und Reasa.
Nach der ausgiebigen Rast ging es auf den zweiten Teil der Wanderung, diesmal hinunter zur Subersach und entgegen dem Flußlauf auf einem schönen Wanderweg zurück ins Zentrum von Balderschwang und zu den geparkten Autos.
Die sehr schöne Winterwanderung, garniert mit viel Sonnenschein, dauerte insgesamt (ohne Mittagspause) ca. 3 Stunden.
Besten Dank an Herbert und Melitta für die gute Vorbereitung und Führung, sowie an alle AutofahrerInnen für den Transport der TeilnehmerInnen.
27.2.2026 FA








