Zug-Gasthaus Älpele 1.562 m-Zug
Mit dem Zug RJX161 fuhren wir am Donnerstag, 12.03.2026 um 08.17 Uhr von Feldkirch nach St. Anton a. A. Bahnhof; Feldkirch Bahnhof RJX1 161 Ab 08:17 Uhr Gleis 2; St. Anton a. A. Bahnhof An: 09:01 Uhr; St. Anton a. A. Bahnhof Ab: 09:16 Uhr Landbus 760 Richtung Lech; Lech Rüfiplatz Busplatz An: 09:46 Uhr; Lech Rüfiplatz Busplatz Ab: 10:01 Uhr Ortsbus 702 Richtung Zug; Zug Mautstelle Bushaltestelle An: 10:07 Uhr; Start unserer Winter-Bergwanderung zum Gasthaus Älpele Zug (1.562 m). Da auf der geteerten schmalen Straße kein Schnee mehr lag, mussten wir auch nicht unsere „Isele“ verwenden. Nach der Mautstelle Zug (1.520 m) wanderten wir aufwärts und kamen zur Unteren Götzner Alpe (1.526 m) – Zugertobel (1.535 m) – Zuger Alpe (1.540 m) – Vor der Zuger Säge, im Zugertal, Weißbach (1.528 m) beim Jomertobel zweigten wir links ab. Ab hier war der Güterweg schneebedeckt. Aber ein Anziehen der „Isele“ war hier nicht notwendig, da es nicht eisig war. Wir wanderten über die schneebedeckte Brücke des Flusses Lech aufwärts in Richtung Spullerwald. Eine wunderschöne Wanderung durch den Spullerwald (1.601 m), wir genossen im Spullerwald bei absoluter Stille die traumhafte verschneite Natur. Nach dem Spullerwald bei Tannläger (1.575 m) wanderten wir bei der Abzweigung rechts über die Brücke vom Fluss Lech (1.561 m) zum Gasthaus Älpele (1.562 m). Beim Gasthaus Älpele hatten wir für das Mittagessen reserviert. Christan und auch das Älpele-Team hatte sich sehr um unsere Wandergruppe bemüht. Für jeden hungrigen Wanderer war etwas Schmackhaftes dabei. Danke an Christan für seine freundliche und zuvorkommende Bedienung. Ja und Mathilde, die gerade längere Zeit ihren Sohn in Brasilien besucht hatte, spendierte zu ihrem Geburtstag alle Getränke. Ein herzliches Danke an Mathilde für ihre großzügige Spende. Nach dem wir in gemütlicher Runde fein gegessen und getrunken hatten, brachen wir zur Weiterwanderung auf. Das Wetter wurde besser und es zeigte sich immer mehr die Sonne. Vom Gasthaus Älpele wanderten wir zum Markbachtobel (1.532 m) dann zur Zuger Säge (1.525 m). Bei der Zuger Säge, die im Winterschlaf ruhte, machten wir einen ganz kurzen Halt, um die Hinweistafel zu lesen. Bitte siehe auch die unten angeführte Information zur Zuger Säge. Weiter auf dem geteerten schmalen Sträßchen zur Zuger Alpe (1.540 m) beim Zugertobel (1.535 m) vorbei zur Unteren Götzner Alpe (1.526 m) zu unserem Ausgangspunkt, der Mautstelle Zug (1.520 m) bzw. Bushaltestelle, zurück.
Um 13:51 Uhr fuhren wir mit dem Ortsbus 702 nach Lech zum Rüfiplatz. Vom Rüfiplatz fuhren wir mit dem Landbus 760 zum Bahnhof St. Anton a. A. Um 14:57 Uhr fuhren wir mit dem Zug RJX 162 zum Bahnhof Feldkirch. Wir hatten eine fantastische Wintertour in einer atemberaubenden Winterlandschaft, mit einem unvergleichlichen Sonnen- und Wolkenspiel, gemacht.
Siehe Vorarlberger Wanderweg Standortblatt (VWW):
Beachten Sie bitte auf jeder Tafel die kleingedruckte Standort-Nummer (z.B. VWW 50.103W).
https://data.vorarlberg.gv.at/raumplanung/wanderweg_standortblatt/
Pos.01.) Lech, Anbring. Busumkehrplatz hinter der Alpe, Winterwanderweg Unt. Götzner A. 1.526 m, VWW 50.103W (START der Wanderung)
Pos.02.) Lech, Anbringung bei Älpele, Winterwanderweg Älpele 1.561 m, VWW 50.104W
Pos.03.) Lech, Anbring. Weißbachquelle nördl. der Straße, Winterwanderweg Weißbachquelle 1.527 m, VWW 50.106W
Pos.04.) Lech, Anbring. Busumkehrplatz hinter der Alpe, Winterwanderweg Unt. Götzner A. 1.526 m, VWW 50.103W (ENDE der Wanderung)
Zur Information: Zuger Säge
In einer alten Landkarte aus dem Jahre 1797 ist am Weißbach bereits das Symbol für das Wasserrad zu finden. Der erste Kaufvertrag im Vorarlberger Landesarchiv ist aus dem Jahre 1881 in dem Erwähnt wird, dass der Verkäufer und seine Vorfahren über 40 Jahre die Säge besessen haben. Im Franziszeischen Kataster von 1857 ist dann bereits die Säge eigezeichnet und dies ist auch eine eigene Grundstücksparzelle. An diesem Standort kann man auch noch die alten Grundmauern der Säge erkennen. Im Laufe der Zeit wurde die mögliche Leistung zu gering. Für mehr Leistung wurde die Säge ca. 50 Meter Flußabwärts verlegt an den heutigen Standort. Hier wurde der
Höhenunterschied um ca. 5m erhöht und damit die Leistung mehr als verdoppelt.
Das Wasserrad der Zuger Säge wurde nach den Vorgaben aus dem Wasserbuch Bescheid neu erstellt. Dabei sind lediglich der Durchmesser und die Breite des Rades angegeben, sowie die Größe der Wasserrinne und die maximale Wassermenge. Aus dem Gebäude und dort einbetonierten Schrauben, war die Position der Wasserrad-Welle definiert. Ausgehende von diesen Daten, wurde mit Hilfe alter und neuer Bücher die Rekonstruktion des damaligen Rades gestartet. Da vom alten Wasserrad nur noch die Aufnahmen übrig waren, mussten zuerst die ganzen Werte für das Wasserrad berechnet werden. Vom Durchmesser des Radkranzes über die Menge der Schaufeln und deren richtiger Winkel bis hin zur Stärke der Radarme, wurde alles neu berechnet und dann in einem 3D Modell gezeichnet. Quelle: Martin Jochum, Stubenbach/Lech am Arlberg
Zur Information:
Winter-Bergwanderung, min. Höhe 1.522 m, max. Höhe 1.598 m, Distanz 7,06 km, Höhenmeter Anstieg 114 m, Höhenmeter Abstieg 110 m, in Bewegung: 01 h 48 min
260312 V50plus Zug-Gasthaus Älpele 1.562 m-Zug, WW, BF, 12.03.2026
Text: Arno Huber;
Fotos: Maria Speckle, Waltraud Prantl, Arno Huber















































































