Zugfahrt von Filisur nach Davos

Zugfahrt von Filisur nach Davos

Am Mittwoch, den 6. Juli waren wir bei sommerlichen Temperaturen unterwegs in die Schweiz nach Filisur.

Filisur ist ein kleines Dorf mit ca. 460 Einwohnern in der Nähe von Davos.

Angekommen in Filisur war die Zufahrtsstraße zum Bahnhof Filisur wegen Bauarbeiten gesperrt. Da wir ausreichen Zeit eingeplant haben, hatten wir die Möglichkeit beim Bus, serviert von unserem Chauffeur Bernhard nochmals einen guten Frühstückkaffe sowie Getränke zu uns zu nehmen.

Nach dieser Pause machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof Filisur der oberhalb des Dorfes lag.

Empfangen wurden wir von einer sehr netten jungen Dame als Zugbegleiterin, die eine originalgetreue Uniform trug.

Das Abenteuer startete um 11.06 Uhr. Schon bevor der historische Zug losfährt, fühlt man sich sofort in die 20er Jahre zurückversetzt Aber am eindrücklichsten ist natürlich das beliebte «Krokodil», die Ge 6/6 I 414 mit Baujahr 1929. Da wartet die 66 Tonnen schwere Lok auf ihre Fahrt nach Davos Platz und wird von begeisterten Fahrgästen mit modernen Kameras oder Mobiltelefonen fotografiert. Was für ein Kontrast!

Auch die Wagen begeistern, denn man hat die Qual der Wahl. Zum Beispiel mit dem 1. Klasse-Wagen aus dem Jahr 1903? Dieser Wagen wurde 1972 restauriert und besticht durch seine vielen Details im Innern. Unsere Gruppe entschied sich für die Panoramawaggons, die um die Umgebung zu fotografieren oder zu betrachten genial waren.

Pünktlich startet der Zug seine Fahrt nach Davos Platz. Statt den üblichen 25 Minuten dauerte die Fahrt ca. 40 Minuten – aber war uns egal. Denn so konnten wir die Fahrt länger genießen. Sie geht nämlich übers imposante Wiesnerviadukt, durch die wilde Zügenschlucht mit einer Langsamfahrt beim «Bärentritt» bis nach Davos Platz.

Auf dieser Zugfahrt durchfuhren wir 15 Tunnels, der kürzeste hatte eine Länge von 25 Metern und der längste fast einen Kilometer.

In Davos angekommen stillten wir unseren Hunger, um danach durch den berühmten Wintersportort zu flanieren. Pünktlich um 15 Uhr ging es dann wieder zurück ins Ländle. Bevor wir endgültig nach Feldkirch fuhren, machten wir noch einen Abstecher beim Anglerparadies Güfel wo noch die Möglichkeit bestand eine kleine Mahlzeit oder ein gutes Eis zu sich zu nehmen.

Ein Dankeschön an alle Mitreisenden, die diesen Ausflug zu einem großartigen Erlebnis machten und ich wünsche allen noch einen schönen Sommer und vielleicht bis bald.

Eure Evi

Text: Evi Kaufmann | Fotos: Dianne Kargl