„Für eine lebenswerte Zukunft in Europa”

Lesen Sie das EU_Wahlprogramm: PDF

 

Zoll1Christian Zoll (25) stammt aus Lustenau und wird bei der EU-Wahl für die Vorarlberger Volkspartei und bundesweit für die JVP als „doppelter Spitzenkandidat“ antreten. Im Interview geht er auf seine Anliegen und Beweggründe ein und gibt ein paar private Einblicke. 

Warum kandidierst du bei der EU-Wahl am 26. Mai?

Als Lustenauer, der in Grenznähe zur Schweiz aufgewachsen ist, habe ich von Kindesbeinen an miterlebt, welche Vorteile beispielsweise der freie Warenverkehr innerhalb der EU bringt. Ich sehe mich als Europäer, genauso, wie ich Lustenau, Vorarlberg oder Österreich als meine Heimat definiere. Besonders meine Generation hat erkannt, wie wichtig es in manchen Bereichen ist, gemeinsam als Europa die richtigen Weichen für eine lebenswerte Zukunft zu stellen. Darum ist es mir sehr wichtig, dass der Anteil an jungen Abgeordneten im EU-Parlament steigt, denn die unter 30-Jährigen sind dort mit weniger als zwei Prozent alles andere als angemessen vertreten.

 

Nachhaltigkeit ist dir ja auch sehr wichtig. Was hat die EU hierfür bisher geleistet?

Speziell wenn es um Klimawandel, nachhaltigen Umgang mit Ressourcen oder auch Digitalisierung geht, machen europaweite Maßnahmen absolut Sinn. Wie sollte Österreich im Alleingang den Klimawandel stoppen? Würde ein Einwegplastikverbot nachhaltig etwas bringen, wenn es nur bei uns gelten würde? Natürlich sollten die Dinge wenn möglich dort entschieden werden, wo man auch über die örtlichen Eigenheiten Bescheid weiß. Bei diesen großen Themen macht Eigenbrötlerei aber einfach keinen Sinn, sondern ist sogar kontraproduktiv.

 

Du bist in vielen Ebenen und international politisch aktiv. Wie erholst du dich?

Meine Freizeit verbringe ich gerne in der Natur, wenn ich mal etwas länger frei habe, dann gehe ich wandern. Ansonsten versuche ich auch viel Zeit mit meinen Freunden zu verbringen. Seit einiger Zeit auch wieder vermehrt mit Jassen! Ich reise sehr gerne und lerne neue Kulturen kennen. Das ist seit einigen Monaten etwas zu kurz gekommen, aber nach der Wahl geht’s dann hoffentlich wieder etwas besser.

 

Was vermisst du am meisten, wenn du nicht in Vorarlberg bist? 

Vor allem das Essen! Vorarlberger Käsknöpfle, Riebl und unseren Luschnouar Senf kann einfach niemand überbieten. Aber auch die Vorarlberger Art geht mir manchmal ab. Im Ländle gibt es ein starkes Gemeinschaftsgefühl, man kennt sich und ist für einander da – das habe ich während meiner Zeit im Studium in Wien wohl am meisten vermisst.

 

Interview als PDF zum herunterladen – hier anklicken!

 

Danke für das Interview mit dir – der Seniorenbund wird dich unterstützen!