Fahrt mit der Sauschwänzlebahn
Einzelheiten:
Den Bau der Strecke hat maßgeblich das Militär vorangetrieben. Die 1890 durchgehend eröffnete Strecke sollte als strategische Bahn, umgangssprachlich auch Kanonenbahn genannt, einem möglichen weiteren Krieg gegen Frankreich dienen, das 1870/1871 besiegt worden war. Der Personenverkehr wurde zunächst abschnittsweise von 1967 bis 1976 eingestellt. Auf dem Mittelabschnitt Weizen–Blumberg-Zollhaus wird seit 1977 eine inzwischen überregional bekannte Museumsbahn betrieben, die bis 2006 über zwei Millionen Fahrgäste beförderte. Auf dem nördlichen Abschnitt besteht seit 2004 mit dem Ringzug wieder ein im Taktfahrplan betriebenes Angebot im Schienenpersonennahverkehr.
Das für die Gesamtstrecke zuständige Eisenbahninfrastrukturunternehmen ist die Bahnbetriebe Blumberg GmbH & Co. KG, ein Tochterunternehmen der Stadtwerke Blumberg. Am 8. September 2014 wurde die Strecke von der Bundesingenieurkammer als Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland ausgezeichnet. Weil sie im ersten Streckendrittel bis ab Bahnhof Weizen – welches zugleich der älteste Abschnitt ist – dem Fluss Wutach folgt, wird die Strecke auch als Wutachtalbahn bezeichnet. Dem kurvenreichen
Verlauf des Mittelabschnitts und speziell dem Kreiskehrtunnel in der Stockhalde verdankt sie wiederum die Bezeichnung Sauschwänzlebahn respektive Sauschwänzlesbahn.
Wir starten unsere Bahnfahrt um 11.35 Uhr ab Bahnhof Weizen. Nach einer 1 stündigen Bahnfahrt durch die malerische Landschaft, bei der die Waggons von einer Diesellock gezogen werden, erreichen wir um 12.37 Uhr den Bahnhof Zollhaus Blumberg, dabei haben wir nach 25 Kilometer auch rund 250 Höhenmeter zurück gelegt.
Im Anschluss geht es mit Bus weiter nach Allensbach, wo wir um ca. 13.50 Uhr eintreffen werden.
Im Restaurant Seegarten ist für uns zum Mittagessen reserviert. Der Rest des Nachmittags steht zur freien Verfügung.