Unser östlichstes Bundesland, das Burgenland, zeichnet sich besonders durch sein reichhaltiges Angebot an Wein, Natur und Kultur aus. Hier gedeihen nicht nur edle Trauben, deren Weine von preisgekrönten Winzern ganzjährig zur Verkostung angeboten werden. Zudem gilt es viele Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Ein Highlight wird zweifelsohne der Besuch des Bullinarium bei Christoph Haller in Markt Allhau sein.
Anreise von Langen-München-Salzburg-Linz-St.Pölten-Helenental-Mörbisch. Hier beziehen wir für vier Nächte unser gutes 3-Sternehotel. Abendessen und gemütlichem Tagesausklang.
Nach dem Frühstück fahren wir nach Eisenstadt, in die Landeshauptstadt des Burgenlandes. Die Esterhazys waren das reichste und mächtigste Fürstengeschlecht hier im Osten und haben mit ihrem sagenhaften Reichtum in Eisenstadt eine glanzvolle Residenz erstellt. Die historische Altstadt und ihre Bauwerke haben viel zu erzählen. Bei einer Stadtführung mit einem örtlichen Guide werden diese Geschichten lebendig. Die Führung begleitet uns durch verschiedene Epochen der Stadt, vom Mittelalter über die Zeit, als am Hofe der Esterhazys prunkvolle Feste gefeiert wurden, bis hin zur lebendigen Landeshauptstadt von heute. Und immer wieder begegnen wir hier Joseph Haydn, der am Hofe der Esterhazys als Kapellmeister tätig war. Nach der Mittagspause besuchen wir am frühen Nachmittag den berühmten Römersteinbruch St. Margrethen. Der Steinbruch ist heute nicht nur spektakulärer Ausstellungsort, sondern auch eine der schönsten und imposantesten Freiluft-Arenen Europas mit zwei Bühnen von einzigartiger Atmosphäre und Akustik. Im Sommer treffen sich hier Künstler aus aller Welt und schaffen monumentale Steinplastiken, die hinterher in der Landschaft verbleiben. Während der vergangenen Jahre begeisterten zudem die Opernfestspiele ein großes Publikum. Der riesige Konzertsaal unter freiem Himmel bietet 5.000 Zuschauern Platz. Eine großzügige Rampe führt in den Steinbruch. Von hier aus können wir bei einem geführten Rundgang einen Blick auf die Bühne, Opernlounge, die Felskulissen und den gesamten Steinbruch werfen. Danach geht es in die Storchenstadt Rust am Neusiedlersee. Der gesamte Altstadtbereich ist heute Denkmal geschützt. Die zahlreichen Bürgerhäuser aus dem 16.-19. Jh. besitzen gepflegte Barock- oder Renaissancefassaden mit schönen Fenster- und Portalrahmungen, Erkern, Wappen -und Stuckdekorationen. Bereits einige Male wurde Rust als „Schönste Stadt des Burgenlandes“ ausgezeichnet. Hier genießen wir in einem alten Weingut bei einer tollen 7-er Weinprobe die typischen burgenländischen Grammelpogatscherl. Danach Rückkehr ins Hotel, Abendessen und gemütlicher Tagesausklang.
Heute unternehmen wir eine Rundfahrt um den Neusiedlersee. Ein Reisebegleiter kommt zum Hotel und begleitet uns den ganzen Tag. Er verlangt kein Honorar. Er freut sich über ein Trinkgeld der Reisegäste. Über Neusiedl am See erreichen wir unseren ersten Stopp in Podersdorf mit dem schönen Leuchtturm. Weiter geht es nach Frauenkirchen, den bedeutendsten Marienwallfahrtsort von Burgenland. Die Basilika Maria auf der Heide ist das Zentrum der Wallfahrt und zieht jährlich viele Pilger an. Über den Seewinkel fahren wir über Apetlon in die Weinbaugemeinde Illmitz. Aufenthalt zur Einkehr in einem urigen Gasthaus. Je nach Wetter bzw. Wasserstand überqueren wir den Neusiedlersee mit dem Schiff nach Mörbisch oder fahren mit unserem Bus über Pamhagen die ungarische Grenze – Fertöd - vorbei an Sopron zurück nach Mörbisch. Abendessen im Hotel.
Heute Vormittag geht es ins südliche Burgenland an die steirische Grenze nach Markt Allhau. Der gebürtige Langener Tierarzt und Landwirt Christoph Haller hat hier mit seinem Unternehmen Bullinarium einen der größten Familienbetriebe Österreichs geschaffen. Er freut sich sehr auf die Langener Senioren. Bei einer interessanten Führung mit Filmvorführung in seinem Bullinarium erklärt uns Christoph seinen Betrieb und seine Visionen. Im Anschluss daran führt er uns mit unserem Bus zu seinen Vorzeige-Stallungen. Mittags sind wir wieder zurück und können in seinem Restaurant ein schmackhaftes Mittagessen genießen. Am Nachmittag geht es in die Weinbaugemeinde Rechnitz am Fuße des Günser Gebirges nahe der ungarischen Grenze. Das Südburgenland ist für seinen „Uhudler“ bekannt- einen regionalen, oft fruchtig-herben Wein. Hier halten wir zu einer Pause bei einem Heurigen zur Einkehr. Am Abend kehren wir über Oberpullendorf und Mattersburg nach Mörbisch zurück. Abendessen und gemütlicher Tagesausklang im Hotel.
Frohgelaunt und gesättigt von den vielen Eindrücken des Burgenlandes treten wir die Heimreise mit entsprechenden Pausen an.