Türkis – Die Neue Volkspartei | Mutig in die neuen Zeiten

Informationen von Bundeskanzler Sebastian Kurz und seinem Team!

Corona: Bundeskanzler Sebastian Kurz zum Aufreger in Kleinwalsertal, Grenzöffnungen, Härtefallfonds

Im VOL.AT TV-Interview mit Chefredakteur Marc Springer spricht Bundeskanzler Sebastian Kurz über seinen Besuch in Kleinwalsertal (Vorarlberg), wie es mit Großveranstaltungen weitergehen soll, den Familienbonus Plus und die Kritik zur Abwicklung wenn es um Auszahlungen aus dem Härtefallfonds geht.
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Rasche und direkte Hilfe!

Liebe Senioren,

die Bundesregierung hat in der aktuellen Krise rasch und entschlossen reagiert. Wir konnten dadurch die Zahl der Neuinfektionen senken. Im internationalen Vergleich stehen wir gut da – laut EU-Wirtschaftsprognose sind wir heuer auf Platz drei. Die Bundesregierung setzt alle notwendigen Schritte, um möglichst viele Unternehmen zu retten, den Standort zu seiner alten Stärke zurückzuführen und so viele Arbeitsplätze wie möglich zu sichern:
Comeback für Österreich:
Mit dem 15 Milliarden Euro großen Corona-Hilfsfonds helfen wir jenen Unternehmen, die vor der Krise einen Beitrag zum Standort geleistet, Arbeitsplätze geschaffen und Wertschöpfung erwirtschaftet haben. Diese Unternehmen, die gut unterwegs waren und unverschuldet Probleme bekommen haben, müssen wir jetzt für das Comeback von morgen stärken.
Fixkostenzuschuss als Comeback-Hilfe:
Der Staat gibt für drei Monate einen gestaffelten, nicht zurückzuzahlenden Zuschuss für Fixkosten. Diesen können jene Unternehmen in Anspruch nehmen, die direkt von der Krise betroffen sind und ihre Kosten nicht mehr decken können. Der Antrag auf den Fixkostenzuschuss kann ab 20. Mai über FinanzOnline eingereicht werden und wird anschließend rasch geprüft, sodass Teilbeträge von bis zu einem Drittel der Gesamtunterstützung schon nach 10 Tagen überwiesen werden können.
Österreich im EU-Vergleich auf dem richtigen Weg:
Durch die Maßnahmen der Bundesregierung und dank dem Beitrag der österreichischen Bevölkerung konnten die Infektionszahlen in Österreich möglichst gering gehalten werden. Laut EU-Wirtschaftsprognose für heuer befindet sich Österreich auf Platz 3.
Derzeit wird allerdings Schweden oft als Vorbild im Umgang mit dem Coronavirus genannt. Fakt ist: Es sind in Schweden mehr Menschen durch das Coronavirus gestorben und das Land hat einen größeren wirtschaftlichen Schaden erlitten. Ein aktueller Vergleich verdeutlicht dies ganz klar.
Durch die rasche Reaktion und Entschlossenheit der Bundesregierung können wir nun schneller zur neuen Normalität in Österreich kommen und den wirtschaftlichen Schaden geringer als in anderen Ländern halten.
Wir werden weiterhin daran arbeiten, den Standort zu seiner alten Stärke zurückzuführen und möglichst viele Arbeitsplätze zu sichern.

Sehr geehrte Österreicherinnen und Österreicher!

Heute vor 75 Jahren wurde unsere Republik Österreich wiedererrichtet. Und zu diesem Jubiläum dürfen wir auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken. Aus einem schwachen und zerrütteten Österreich, das zwei Weltkriege durchleben musste, ist ein starkes und wohlhabendes Land geworden. Eine Demokratie, die auf Rechtsstaatlichkeit und Freiheit baut – im Herzen der Europäischen Union. Für dieses große Erbe dürfen wir alle dankbar sein. Vor allem der Nachkriegsgeneration – all jenen Menschen, die unser Land nach dem Krieg wiederaufgebaut haben. Wir erinnern uns an die Gründungsväter, wie Leopold Figl. An große Gestalter, wie Bruno Kreisky. Und an Vordenker, wie Alois Mock. Auf ihren Schultern und den Schultern vieler anderer stehen wir alle, um die Erfolgsgeschichte Österreichs gemeinsam weiterzuschreiben.

Wir feiern dieses heutige Jubiläum in keiner gewöhnlichen Zeit. Es ist eine Zeit der Krise und uns allen nicht wirklich zum Feiern zumute. Das Coronavirus stellt uns vor eine große Herausforderung. Aber die Geschichte der zweiten Republik, die zeigt uns, dass es immer wieder ein Auf- und Ab gegeben hat. Phasen des Aufschwungs und des Friedens waren immer wieder jäh unterbrochen: durch Wirtschafts- und Finanzkrisen, Naturkatastrophen und gewaltsame Konflikte auch in unserer unmittelbaren Nachbarschaft. Aber wir sind als Österreich und als europäische Staatengemeinschaft aus all diesen Krisen gestärkt hervorgegangen. Und so wird es auch diesmal sein, da bin ich mir sicher.

Liebe Österreicherinnen und Österreicher, unser Land hat die Corona-Krise bisher, Gott sei Dank, gut gemeistert. Gemeinsam konnten wir die Infektionskurve abflachen. Von fast 1.000 Neuinfizierten pro Tag im März, auf weniger als 100 Neuinfektionen am Tag in der letzten Woche. Das ist ein erster und wichtiger Meilenstein. Dieser Erfolg soll uns nicht stolz machen, aber wir dürfen uns sehr wohl darüber freuen. Und vor allem müssen wir auch dankbar sein, dass uns eine Entwicklung wie in Italien, Frankreich oder Spanien erspart geblieben ist. Ich möchte daher heute allen danken, die das möglich gemacht haben: Den Mitgliedern der Bundesregierung, den Parlamentsparteien, den Sozialpartnern und den Bundesländern. Allen Menschen, die in den vergangenen Wochen und Monaten in der kritischen Infrastruktur gearbeitet haben – in den Krankenanstalten, bei Polizei und Heer, in der Energie- und Wasserversorgung, in der Landwirtschaft, den Apotheken, den Supermärkten und in vielen anderen Bereichen. Den Glaubensgemeinschaften dafür, dass sie über Ostern auf gemeinsame Feiern verzichtet haben. Und ich danke allen Menschen, die in Österreich leben dafür, dass Sie die Maßnahmen mitgetragen haben. Ich weiß, das alles war und ist nicht einfach.

Für uns alle ist es schmerzhaft, wenn man Freunde und Familie nicht sehen kann. In meiner eigenen Familie ist das nicht anders: Am Anfang, da war es noch OK, über Handy und Video in Kontakt zu bleiben. Aber mit der Zeit, da wird es schwer, die eigenen Eltern, die eigene Oma und andere Menschen, die einem wichtig sind, nicht in die Arme schließen zu können. Besonders für all jene, die alleine leben, oder die in Pflegeheimen leben, ist es furchtbar schwierig, wenn sie nicht von ihren Kindern und Enkeln besucht werden können.

Und dann gibt es sehr viele Menschen unmittelbar in meinem Freundeskreis, in meiner Verwandtschaft, die zeitlebens hart gearbeitet haben, die gesund sind und auch arbeiten wollen – aber die nun in vielen Fällen in Kurzarbeit sind oder sogar ihre Arbeit verloren haben. Und natürlich: Es gibt viele Familien denen es sehr zu schaffen macht, die Arbeit von zu Hause und die Kinderbetreuung unter einen Hut zu bringen. Gerade viele Alleinerziehende, bringt all das an ihre Grenzen.

Ich kann Ihnen nicht versprechen, dass von heute auf morgen alles so sein wird, wie es einmal war. Ich kann Ihnen auch nicht versprechen, dass die nächsten Monate einfach werden. Aber ich möchte Ihnen heute schon eines versprechen: Genauso wie wir von Anfang an rasch und konsequent gehandelt haben, um das Virus einzudämmen, genauso werden wir auch jetzt alles tun, um so schnell als möglich unsere Freiheit zurückzugewinnen. Wir befinden uns bereits als eines der ersten Länder Europas auf dem Weg der Wiedereröffnung unserer Wirtschaft und unseres gesellschaftlichen Lebens.

Schritt für Schritt werden wir so viel Normalität wie möglich zurückgewinnen, aber auch die Infektionszahlen so niedrig halten wie es nur geht. Unser Erfolg in der nächsten Phase – der Phase der Wiedereröffnung – der wird auch wieder vom Beitrag eines jeden Einzelnen abhängen. Und da die Regeln immer weniger werden und es vor allem auf eine Sache ankommt: Nämlich unsere Eigenverantwortung. Je mehr jeder von uns, auch bei der Rückkehr in den Alltag, weiterhin Abstand hält, Mund-Nasen-Schutz trägt und auf die Hygiene achtet, desto rascher und unbeschadeter, werden wir voranschreiten können. Und zwar alle gemeinsam – als Team Österreich.

Sehr geehrte Damen und Herren, die Zeit der Krise, wie wir sie jetzt gerade erleben, zeigt uns wiedermal was im Leben wirklich zählt: Gesundheit, Familie, Freunde und natürlich wirtschaftliche und soziale Sicherheit. Sie zeigt uns auch, dass unser Lebensmodell der Demokratie, der Rechtsstaatlichkeit und des Wohlstands zwar stark, aber nicht unverwundbar ist. Und sie erinnert uns daran, dass wir alle – jede Generation – hart dafür arbeiten müssen, um dieses Lebensmodell weiter zu stärken und auch noch resilienter zu machen. Das ist unsere gemeinsame Aufgabe.

In all diesen Zusammenhängen ist es die Corona-Pandemie, die längst die ganze Welt betrifft und die globale Wirtschaft steht vor der größten Rezession seit den 1930er Jahren. Österreich ist hier keine Ausnahme. Gerade als kleines exportorientiertes Land, mit einer großen Tourismus- und Kulturlandschaft, sind wir natürlich besonders betroffen. Und an der aktuellen Lage gibt es auch gar nichts zu beschönigen.

Es ist für uns alle furchtbar zu sehen, wie gesunde mittelständische Unternehmen unverschuldet in ihrer Existenz bedroht sind. Wie langjährige Mitarbeiter gekündigt werden müssen. Gerade Gastronomie und Tourismus sind hier besonders betroffen. Aber auch andere, wie Ein-Personen-Unternehmer, Veranstalter und Kulturschaffende, oder auch junge Gründer, die wissen heute oft nicht, wie sie weitermachen werden.

Und auch wenn wir unser gemeinsamer Feind, das Virus, nicht verschwinden wird und wir die weltwirtschaftliche Situation als kleines Österreich kaum beeinflussen können, so versuchen wir in Österreich dennoch so gut es geht zu unterstützen – mit Liquidität und Soforthilfe. Mehr als 14 Milliarden Euro sind bereits ausgezahlt worden. Und gerade weil ich weiß, dass viele noch dringend auf Unterstützung warten, möchte ich auch betonen: Alle zuständigen Stellen arbeiten rund um die Uhr daran, dass die versprochene Hilfe auch überall dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Aber eines muss uns klar sein: Mit dieser Soforthilfe ist unser Weg des Wiederaufbaus noch lange nicht abgeschlossen. Ganz im Gegenteil: Er hat gerade erst begonnen.

Wir werden in diesem und in den kommenden Jahren alles daran setzen, um gemeinsam mit den mutigen Unternehmern und den fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Österreich, den Österreichs Wirtschaftsstandort zu seiner alten Stärke zurückzuführen. Wir sind als kleines exportorientiertes Land ein stückweit abhängig von der globalen Wirtschaftslage, aber dort, wo es in unserer Hand liegt, dort werden wir auch handeln.

Wir werden unseren Weg der Entlastung besonders für kleine und mittlere Gehälter fortsetzen, verstärken und beschleunigen. Wir haben in der aktuellen Krise wieder gesehen, dass die Menschen, die unsere Gesellschaft am Laufen halten, nicht immer auch die sind, die den größten Bonus ausbezahlt bekommen. Egal ob Pflegepersonal, Sicherheitskräfte, Supermarktmitarbeiter oder viele andere. Wer hart arbeitet, soll künftig auch mehr zum Leben haben. Das ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, aber in Zeiten wie diesen auch notwendig, um den Inlandskonsum anzukurbeln. Und gleichzeitig werden wir national und auf europäischer Ebene gegen alle Formen der Steuerflucht und gegen ungerechte Steuermodelle großer Konzerne ankämpfen – denn jeder soll gerade in einer Zeit wie dieser seinen fairen Beitrag leisten.

Darüber hinaus werden wir verstärkt investieren, wo immer es sinnvoll ist – vor allem in Digitalisierung, Ökologisierung und natürlich Bildung. Und wir werden das Leben und Wirtschaften für alle so einfach wie möglich machen – durch konsequente Deregulierung und die Abschaffung von allen unnötigen Regeln. Der Staat muss und wird es künftig den österreichischen Unternehmen so leicht wie noch nie zuvor machen, Arbeitsplätze zu schaffen und zu halten. Und schon diese Woche werden der Vizekanzler, mein Regierungsteam und ich die nächsten Maßnahmen in diesem Zusammenhang auf den Weg bringen. Das Ziel dabei ist klar: Um jeden Arbeitsplatz in Österreich zu kämpfen.

Liebe Österreicherinnen und Österreicher, wir erleben eine schwere Zeit. Wir müssen die Ausbreitung des Coronavirus weiterhin eindämmen und gleichzeitig unsere Wirtschaft wiederhochfahren. Selbst wenn wir heute gut dastehen, können wir, wie alle, wie andere Ländern auch, entlang des Weges nicht ausschließen, dass es zu einer zweiten Welle der Ansteckung kommen kann. Aber wir sind, Gott sei Dank, ein starkes Land. Und wir alle, wir Österreicherinnen und Österreicher, werden unseren bisher erfolgreichen Weg fortsetzen. Wenn es andere Länder schaffen können, dann wird es uns genauso gelingen.

Heute, an diesem Tag, an dem wir 75 Jahre zweite Republik feiern, können wir mit Stolz auf unser Land blicken und dankbar sein für all das, was in unserer Republik bisher erreicht wurde. Aber wir können auch mit Mut und Zuversicht vorausblicken auf all das, was wir noch gemeinsam erreichen können: Auf das Comeback für Österreich, an dem wir alle beteiligt sein werden. Vielen Dank und alles Gute.

Meine Rede beim Festakt zu 75 Jahre Zweite Republik.

Gepostet von Sebastian Kurz am Montag, 27. April 2020

Hier werden alle Gespräche und Videos verfügbar sein.

Die Bundesregierung setzt alle Schritte, um das Land wieder hochzufahren, behutsam und vorsichtig mit Beobachtung der Infektionszahlen. Wir sind noch nicht am Ende des Ziels, aber wir sind auf einem guten Weg. Deshalb ist es umso wichtiger, Abstand zu halten, auf einen Mund-Nasen-Schutz zu setzen und auf Hygienevorschriften zu achten.

Der Besuch von Gottesdiensten wird ab 15. Maiunter Einhaltung einer maximalen Personenzahl und eines Mindestabstands von zwei Metern möglich sein. Dies wird durch Einlasskontrollen und Ordnerdienste sichergestellt. Dabei wird auch auf Mund-Nasen-Schutz (ausgenommen Kinder bis zum 6. Lebensjahr) und Hygienevorschriften gesetzt. Alle Maßnahmen werden von den Kirchen und Religionsgemeinschaften umgesetzt.

Regelungen im öffentlichen Raum

Ab 1. Mai ist zu Menschen, mit denen man nicht im gemeinsamen Haushalt lebt, ein Meter Abstand einzuhalten. Im öffentlichen Raum dürfen sich maximal 10 Personen treffen, sofern der Mindestabstand gewährleistet ist. Bei Begräbnissen gilt eine maximale Teilnehmerzahl von 30 Personen. Diese Regelungen gelten bis Ende Juni und werden bis dahin laufend evaluiert.

Gastronomie

Ab 15. Mai können Gastronomiebetriebe bis 23:00 Uhr öffnen. Dabei dürfen maximal 4 Erwachsene zuzüglich ihrer Kinder an einem Tisch gemeinsam sitzen. Zu den anderen Gästen muss ein Mindestabstand von einem Meter gewährleistet sein. Servicepersonal muss einen Mund-Nasen-Schutz tragen, Gäste müssen diesen am Tisch nicht tragen. Tische sind in der Regel vorab zu reservieren – Gruppenreservierungen für mehrere Tische und Schankbetrieb an der Theke sind nicht erlaubt.

Tourismus

Beherbergungsbetriebe, weitere touristische Betriebe und Sehenswürdigkeiten dürfen ab 29. Mai wieder öffnen. Tierparks dürfen ihre Outdoor-Bereiche ab 15. Mai unter Einhaltung des Mindestabstands öffnen. Für Indoor-Bereiche gilt zusätzlich ein verpflichtender Mund-Nasen-Schutz und die Beschränkung auf mindestens 10 m² Besucherraum pro Person. Schwimmbäder und Freizeitanlagenkönnen auch ab 29. Mai öffnen – detaillierte Auflagen werden zeitgerecht ausgearbeitet.

Weitere Anpassungen

Die derzeit geltenden Beschränkungen für Geschäftefür 20 m² pro Kunde werden auf 10 m² reduziert – bei Gottesdiensten soll dies auch ermöglicht werden. Weiterbildungsangebote dürfen analog zur Schule ab 29. Mai wieder durchgeführt werden. Dringende, unaufschiebbare Prüfungen und Vorbereitungskurse dürfen ab 4. Mai wieder stattfinden. Schulungen durch das AMS und im Auftrag des AMS können ab 15. Mai durchgeführt werden.

Danke an alle, die die Maßnahmen mittragen, für die Geduld und die Disziplin! Auch wenn die Entwicklung eine gute ist, so gilt weiterhin: Abstand halten und Mund-Nasen-Schutz tragen, um sich selbst und andere Menschen zu schützen. Die Bundesregierung arbeitet an dem Comeback für Österreich, an dem wir alle gemeinsam beteiligt sein werden.

Liebe Freunde, die Maßnahmen der Bundesregierung zeigen Wirkung und wir sind auf einem guten Weg. Wir sind derzeit unter den Ländern mit der besten Entwicklung in Europa und weltweit. Deshalb kann der Plan der Wiedereröffnung im Land weiter fortgesetzt werden – schrittweise, behutsam und immer mit genauer Beobachtung der Zahlen. Sebastian Kurz hat klar betont: So viel Freiheit wie möglich, so viel Einschränkung wie notwendig. Wichtig ist, dass wir gemeinsam weiterhin durchhalten und uns an die Vorschriften der Bundesregierung halten.Heute wurde der weitere Fahrplan vorgestellt:

Ab 1. Mai: Zunächst werden ab 1. Mai alle Handels- und Dienstleistungsbetriebe geöffnet. Wichtig ist, dass weiterhin Mund-Nasen-Schutz getragen und der Sicherheitsabstand eingehalten wird. Ausgenommen bleiben weiterhin die Freizeit-, Tourismus- und Gastronomiebranche.

Ab Mitte Mai: Gastronomiebetriebe dürfen ab Mitte Mai unter Einhaltung genauer Bestimmungen betreffend Hygiene, Abstand und Öffnungszeiten wieder öffnen. Der Besuch von Gottesdiensten soll auch wieder möglich sein. Auch dafür wird es klare Bedingungen geben. Gemeinsam mit den Religionsgemeinschaften erarbeitet die Bundesregierung derzeit die Details.

Zudem soll der Parteienverkehr von Ämtern und Behörden wieder schrittweise hochgefahren werden. Für Beschäftigte im öffentlichen Dienst wird es weiterhin, dort wo es möglich ist, die Option auf Homeoffice geben.

Für Schulen gibt es weiterhin einen klaren Plan. Schon jetzt gibt es Betreuungsangebote für alle, die dies brauchen. Ab 4. Mai beginnen die Vorbereitungen auf die Matura und andere Abschlussprüfungen. Ab 15. Mai wird auch der Vor-Ort-Unterricht für die anderen Stufen schrittweise hochgefahren. Details wird Bildungsminister Heinz Faßmann diese Woche präsentieren.

Sommer: Ziel im Tourismus ist es, dass im Sommer wieder Urlaub in Österreich gemacht werden kann. Dafür soll es Reisemöglichkeiten mit anderen Ländern geben, die auch erfolgreich im Umgang mit dem Coronavirus sind.

dank der Disziplin innerhalb der Bevölkerung sehen wir derzeit eine positive Entwicklung rund um das Coronavirus in Österreich. Die Bundesregierung trifft alle Maßnahmen, damit wir schrittweise wieder zur Normalität zurückkehren können. Heute wurden Maßnahmen für den Sport vorgestellt, um auch hier ein langsames Hochfahren zu ermöglichen:

Outdoor-Sportstätten

Ab 1. Mai entfällt das Betretungsverbot von Freiluft-Sportstätten, sofern bei der Ausübung ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden kann. Das betrifft insbesondere Anlagen für Tennis, Golf, Pferdesport, Leichtathletik, Schießstätten und Flugsport. Die Sportverbände werden dazu nähere Erläuterungen herausgeben.

Spitzensport

Spitzensportlerinnen und -sportler, die ihre sportliche Tätigkeit beruflich ausüben oder an international hochklassigen Wettkämpfen teilnehmen, dürfen Sportstätten ab 20. April wieder benutzen. Zur Sicherheit soll ein größerer Mindestabstand eingehalten und auf Desinfektion und Hygienevorschriften geachtet werden.

Mannschaftssport

Die 12 Klubs der Fußball-Bundesliga und der Cupfinalist Austria Lustenau dürfen ihren Trainings- und Spielbetrieb wieder aufnehmen. Wichtig ist, dass Trainings in Form von Kleingruppen in gleichbleibender Besetzung durchgeführt werden. Die Regelungen sind ein Pilotprojekt für den Mannschaftssport. Zudem gilt auch hier, dass Abstandsregeln und Hygienevorschriften eingehalten werden müssen. Athletinnen und Athleten in weiteren Mannschafts-, Indoor- und Kampfsportarten müssen sich in der aktuellen Situation noch gedulden.

Liebe Senioren,

dieses Ostern war für uns alle eine große Umstellung. Gerade in der Osterwoche war das Verzichten auf Traditionen, Bräuche, Familienfeste und Zusammenkünfte mit Freunden besonders schwer. Die Disziplin der Österreicherinnen und Österreicher – speziell an den Osterfeiertagen – ermöglicht es uns, einen Schritt in Richtung neue Normalität zu gehen und kleine Geschäfte zu öffnen.
Durch schnelles, konsequentes Handeln und den Beitrag jedes Einzelnen ist es uns gelungen, die Ausbreitung einzudämmen und zu verlangsamen. Deshalb können wir jetzt sagen: Wir sind auf Kurs. Wir sind entschlossen, weiterhin alles zu tun, um uns schrittweise einer neuen Normalität zu nähern. Mit so viel Freiheit wie möglich und so viel Einschränkung wie nötig. Vizekanzler Kogler und Innenminister Nehammer werden hier zu den Bereichen Kultur und Sport in den nächsten Tagen weitere Informationen bekanntgeben.
Auch wenn wir nun eine erste Erleichterung verspüren, wäre es falsch zu glauben, dass das Virus besiegt ist. Denn es wird uns noch über Monate begleiten – mit Erfolgen und Rückschlägen. Deshalb gilt es, die Maßnahmen weiter konsequent einzuhalten.
Die Bundesregierung tut derzeit alles, um auch die Auswirkungen der Coronakrise bestmöglich abzufedern. Mit der Kurzarbeit konnten bisher 608.607 Arbeitsplätze gerettet werden. Um die Kurzarbeit auch allen Betrieben zu ermöglichen, wird das Volumen von 3 auf 5 Milliarden Euro aufgestockt.

PDF mit den neuesten Maßnahmen kompakt: hier

Heute Mo 6.4.2020 wurde der weitere Fahrplan für Österreich präsentiert:

Die Ausgangsbeschränkungen bleiben bis Ende April bestehen. Der Ostererlass des Gesundheitsministeriums wurde zurückgenommen, es gilt aber weiterhin: Keine Familienfeiern zu Ostern!

Ab 14. April können kleine Geschäftslokale für den Verkauf von Waren und Handwerksbetriebe wieder öffnen, sofern die dafür geschaffenen Auflagen eingehalten werden. Das gilt auch für Bau- und Gartenmärkte jeder Größe. Ab 1. Mai können alle Geschäfte für den Verkauf von Waren sowie Friseure unter strengen Auflagen wieder öffnen.

Um diese Lockerungen durchführen zu können, braucht es aber auch begleitende Maßnahmen, die das Risiko einer zweiten Infektionswelle reduzieren. Daher wird das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ab 14. April auf weitere Bereiche des öffentlichen Lebens wie öffentliche Verkehrsmittel ausgeweitet.

Gerade in der Osterwoche fällt es uns besonders schwer, heuer auf unsere Traditionen und Bräuche zu verzichten. Aber es ist wichtig, durchzuhalten. Das bedeutet weiterhin Abstand halten und die Maßnahmen der Bundesregierung einhalten. All das ist wichtig, um die Ausbreitung des Virus weiterhin zu reduzieren und gemeinsam das Schlimmste zu verhindern. Bitte halten wir gemeinsam durch ihr Sebastian Kurz!

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